Dein Gig-Kick für Januar 2018

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Hallo Freund, 

 

heute ist Neujahr und vor uns liegen 365 neue Tage des Kalenderjahres 2018.

Vielleicht hast du in den letzten Tagen des alten Jahres die Gelegenheit genutzt, um Bilanz zu ziehen.

Möglicherweise gibt es Dinge in deinem Leben, die du schon lange versuchst zu ändern oder in den Griff zu bekommen. Doch bei jedem neuen Versuch, dieses Ziel zu erreichen, kommst du an Hürden, an denen du – regelmäßig – scheiterst.

Da stellt sich doch die Frage: Wie erreiche ich endlich meine Ziele?

Nun, dass der gute Vorsatz und der eigene Wille alleine nicht genügen, belegt nicht zuletzt die exorbitant hohe Rückfallquote in der Statistik guter Vorsätze. 

Denn natürlich ist es nicht realistisch, die Rahmenbedingungen prinzipiell beim Alten zu belassen und dabei zu erwarten, dass das Ergebnis ein anderes wird.

Doch trotz modifizierter Rahmenbedingungen geben viele regelmäßig nach kurzer Zeit wieder auf. Dann klopfen die alten Gewohnheiten wie ein alter Bekannter an und bitten um Einlass.

Vielleicht hast du dir schon oft vorgenommen, nicht mehr so aufbrausend, nicht mehr so schnell wütend zu werden.

Dann gerätst du in eine bestimmte Situation… Und rückblickend resümierst du enttäuscht, dass du – trotz guter Vorsätze- dein altes, ungeliebtes Verhaltensmuster wieder komplett „ausgelebt“ hast.

Resigniert stellst du fest: „Wieder hingefallen… Es hat wieder nicht geklappt…“  Und anstatt einfach aufzustehen und erneut auf dem Weg bester Absichten und Ziele neu loszugehen, wird dann nur allzu oft die sprichwörtliche Flinte ins Korn geworfen und der Gedanke setzt sich fest: „Das schaffe ich sowieso nie. Das liegt mir nicht. Ich bin an der Stelle eben ein Versager…“

Wenn gute Vorsätze sich so als illusorisch erweisen und ehrgeizige (gute) Ziele wiederholt in weite Ferne rücken, sind die Folgen Resignation und Selbstzweifel, meist gepaart mit dem erdrückenden Gefühl, nicht gut genug zu sein bzw. nichts wert zu sein.

Und dann kommt die Sinnfrage: „Hat das alles überhaupt einen Sinn? Wie komme ich heraus aus diesem Teufelskreis?“

Und an dieser Stelle möchte ich dich einladen, mit mir zusammen gedanklich einen kleinen Spaziergang nach draußen zu unternehmen. Hast du Lust, Freund? Dann komm einfach mit:

Stell dir einmal vor, es wäre schon Ende Januar oder Februar. Dann kannst du sie vielerorts entdecken: Die Schneeglöckchen.

Vielleicht bist du ja - wie ich – so fasziniert von diesen Vorboten des dann wenige Wochen später beginnenden Frühlings. :)

Denn einerseits wirken diese Frühblüher unbeschreiblich zart und regelrecht zerbrechlich.

Und andererseits schieben sie sich wie kleine "Eisbrecher der Flora“ langsam, aber beständig durch die dicke und teilweise sogar angefrorene Schneedecke hindurch -

• in bitterster Kälte und

• allen Widrigkeiten zum Trotz.

Das begeistert mich immer wieder. Und deshalb frage ich mich, und ich frage auch dich: „Wie geht das?“ 

Nun, zunächst einmal hat so ein kleines Schneeglöckchen ein klares und lohnenswertes Ziel: Es streckt sich nach der Sonne aus.

Damit wächst es der Sonne, dem Licht entgegen. So ist es vom Schöpfer programmiert worden.

Und während dieses Wachstums gibt es Zeiten, da muss sich das Schneeglöckchen noch nicht einmal anstrengen, um durch den dicken Schnee zu gelangen. Denn wenn die Sonne am Himmel so richtig strahlt und die wärmenden Sonnenstrahlen spürbar sind, dann schmilzt der Schnee und gibt so ganz automatisch den Weg zum Wachsen frei.

Aber dann gibt es Phasen, in denen die „grauen Tage“ und die eiskalten Winde kaum ein Ende nehmen wollen…  

Doch davon lässt sich solch ein kleines Schneeglöckchen ganz offensichtlich nicht entmutigen.

Denn es hält sogar auch dann am Ziel fest, wenn genau in dem Moment, wenn es sich gerade … mühevoll … durch den Schnee …gekämpft hat, eine neue Ladung der kalten Last das kleine Blütenköpfchen wieder unter sich begräbt.

 Das Schneeglöckchen wächst

• ungeachtet der Umstände um es herum,

• unbeirrt und stetig seinem Ziel entgegen.   

Freund, wir alle brauchen Ziele im Leben, um glücklich zu sein - oder zu werden, falls wir es noch nicht sind. Doch alleine mit einem guten Ziel im Leben ist es nicht getan. Das wissen wir wohl alle nur zu gut…

So wie es das Schneeglöckchen nur schafft, weil es sich unermüdlich ausstreckt nach dem Licht, von dem es ja praktisch „gezogen“ wird, so brauchen wir Jesus.

 Denn in Johannes 12,46 sagt Jesus:

Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, das Licht hat und nicht in der Finsternis bleibt.“ 

Die Sonne ist unerlässlich, damit der kalte und schwere Schnee überhaupt bezwingbar und die Kälte überwindbar werden.

Jesus allein ist das Licht, welches UNS „zieht“, … durch den Schnee und die eisigen Winde unseres Lebens, durch die kalten Tage, die uns in Form von

• Eheproblemen,

• Problemen mit den Kindern

• finanziellen Nöten

• gesundheitlichen Problemen

• oder als Ärger im Job

begegnen.

Jesus allein ist das Licht, welches UNS „zieht“,

• durch das harte Eis von Neid und Missgunst,

• durch den beißenden Wind von Verleumdungen,

• durch den Frost zerschlagener Hoffnungen.

Jesus allein ist das Licht, welches uns heraus „zieht“ aus den scheinbar unüberwindbaren Hürden unseres Alltags.

Und so, wie ich mich beim Anblick des Schneeglöckchens staunend und bewundernd frage, wie dieses kleine, zarte Ding der gefühlt übermächtigen und bitteren Kälte so erfolgreich trotzt, fragt Phil Bosnans dich und mich bezogen auf den ganz normalen Alltags- Wahnsinn mit den Worten:

Wie kommt es, dass manche Menschen sauer in die Sonne sehen und dass andere im Regen pfeifen können? 

Die Antwort ist simpel: 

Alle Sorgen, Zweifel, Verwirrung, Depression, Ärger, Neid und Wut haben ihren Ursprung in unseren Gedanken. 

Wer sich von diesen Gedanken gefangen nehmen lässt, hat wenig Freude am Leben. Eine ganz neue Welt eröffnet sich uns jedoch, sobald wir lernen

• Gedanken bewusst zu wählen und

• Verantwortung für unsere Denkweise und für unsere Worte zu übernehmen.

„Denn wie er (der Mensch) … denkt, so ist er.“ (Sprüche 23,7a - SLT)  

Die folgende Geschichte illustriert das treffend und humorvoll zugleich:

„Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so … flüchtig…

…Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile aber auch nur vorgetäuscht, und er hat was gegen mich… Aber was? Ich habe ihm nichts getan; … der bildet sich da etwas ein.

Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben! Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen! Bloß weil er einen Hammer hat ..! Jetzt reicht’s mir wirklich…

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er ‚Guten Tag’ sagen kann, schreit ihn unser Mann an:

 ‚Wissen Sie was, behalten Sie doch Ihren Hammer!“

Unser Reden und Handeln resultieren direkt aus unserem Denken.

Die Wurzeln vieler Probleme liegen in Denkmustern, aus denen die Probleme erst entspringen, welche die Menschen in ihrem Leben erfahren. 

Tatsache ist deshalb: Die Gedanken sind der wahre Kampfplatz unseres Alltags. (vgl. Epheser 6,12) 

Denn das eigentliche Schlachtfeld befindet sich zwischen unseren Ohren.

Deshalb ist es so wichtig, seine Gedanken unter Kontrolle zu bekommen. Allerdings kann das kein Mensch dauerhaft erfolgreich aus sich alleine heraus. 

Gott bietet uns an, unser Denken von Ihm erneuern zu lassen. (Eph 4,23)

Nur so werden wir immer besser davor bewahrt, falschen Gedanken zu glauben und dadurch blindlings auf ein Schlachtfeld zu rennen, in dem wir anstatt eines vermeintlichen Sieges nichts als schmerzhafte Blessuren und tiefe Wunden im Herzen davontragen werden.

Vielleicht erinnerst du dich an eine Situation, in der du einen Gedanken hattest, aus diesem dann Schlussfolgerungen abgeleitet (interpretiert) hast und später feststellen musstest, dass du einem Irrtum erlegen warst.

Möglicherweise hattest du jemanden zu Unrecht verdächtigt oder beschuldigt. 

Der Ursprung dieses Irrtums war EIN EINZIGER falscher Gedanke, dem du geglaubt hast. 

In dieser Gefahr stehen wir alle - jeden Tag.

Gedanken sind mächtig und sie haben kreatives Potential. Allein schon vor diesem Hintergrund lohnt es sich, allergrößten Wert darauf zu legen, richtige Gedanken zu denken.

Meine Empfehlung deshalb ist ganz klar, die eigenen Gedanken mit Gottes Wort in Übereinstimmung zu bringen.

Denn jeder Mensch möchte erfolgreich und glücklich sein und in Allem auch sinnvoll investieren, um damit eine maximale Ernte zu generieren.

Wenn ein Baum gut ist, sind auch seine Früchte gut. Ist ein Baum jedoch schlecht, dann sind auch seine Früchte schlecht. An den Früchten erkennt man den Baum.“ (Matthäus 12,33)

Die täglich erforderlichen Nährstoffe dabei aus Gottes gutem Boden herauszuziehen, ist in jeder Situation zielfördernd und lösungsorientiert.

Weil der, der dich geschaffen hat, die gesamte Schöpfung schuf, und diese Schöpfung insgesamt SEINE Handschrift trägt, können wir Menschen ganz wunderbar aus der Natur lernen und uns diese zunutze machen.

In unserem Leben werden wir in irgendeiner Form immer wieder „mit eisigen Stürmen und angefrorenen Schneedecken“ konfrontiert. Nicht selten fühlen wir uns dann im ersten Moment sogar machtlos und schwach, …manchmal auch zerbrechlich, wie solch ein Schneeglöckchen.  

Genau deshalb ist es mir heute ein Herzensanliegen, dich zu ermutigen, sinnbildlich die Stärke und den Kampfgeist dieses optisch kleinen, aber bemerkenswert erfolgreichen „Eisbrechers“ zu verinnerlichen.

Gott hat Seine Schöpfung vollgepackt mit inspirierenden Kraftquellen für uns.

Aufgeben ist keine Option. Das lehrt Gott uns auch durch die gesamte Schöpfung.

Was auch immer du also zurzeit in deinem Leben vorhast, erfährst oder durchmachst: 

Ich will dir Mut machen, mutig hindurchzugehen und nicht aufzugeben.  

Vertraue dabei nicht länger auf deine Kraft- vertraue auf Jesu Kraft, Freund, auf Jesu Kraft in dir. 

Die Bibel nennt das Gnadenkraft.

Und wenn du Jesus noch nicht eingeladen hast, in dir Wohnung zu beziehen, um dich von innen zu stärken und kraftvoll zu leiten, findest du am Ende dieses Briefes ein Beispielgebet. 

Aufgeben ist keine Option, auch wenn das Chaos um dich herum tobt und du mittendrin stehst … im ganz normalen Wahnsinn.

Und in Momenten, in denen du dir dabei vielleicht wie eine Null vorkommst, wisse: 

„Null“ plus Gott ist immer die Mehrheit! 

 

In diesem Sinne, Freund, wünsche ich dir für 2018 von ganzem Herzen alles nur erdenklich Liebe und Gute und ungeahnte Siege!

 

Deine Anett  & das God is good Team 

 

Beispielgebet:

https://gottspric.ht/lade-jesus-in-dein-leben-ein/

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