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Hallo Freund,

du hast heute die Chance, noch mehr über die Macht, die in deinen Worten steckt, zu erfahren, um künftig davon zu profitieren.

Erinnere dich: Jakobus verglich im Kapitel 3 des gleichnamigen Briefes unsere Zunge mit dem Ruder eines Schiffes.

Ebenso eindrücklich ist sein Vergleich mit Feuer.

„Wie ist es denn beim Feuer? Ein Funke genügt, um einen ganzen Wald in Brand zu setzen! Auch die Zunge ist ein Feuer; sie ist – mehr als alle anderen Teile des Körpers – ein Mikrokosmos unserer unheilvollen Welt. Unser ganzes Wesen wird von ihr vergiftet; sie setzt die gesamte menschliche Existenz in Brand mit einem Feuer, das die Hölle selbst in ihr entzündet.“ (Jakobus 3,5 ff)

Was ist damit gemeint?

Nun, manche Menschen haben ihre Ehe oder ihre Gesundheit niedergebrannt. Sie haben Beziehungen niedergebrannt und ihr Leben ruiniert, weil es ihnen nie gelungen ist, die Kontrolle über ihre Zunge zu erlangen.

Und es braucht nachweislich nur eine einzige Kerze, die umfällt, um ein ganzes Haus in Brand zu setzen. Wenn es dann niedergebrannt ist und man in Trümmern und Asche steht, kann man kaum glauben, dass eine so winzig kleine Flamme der Auslöser für diese riesige Zerstörung war.

Die Zunge hat Macht über Leben und Tod, über Glück und Unglück. 

Sie ist

• wie das Zaumzeug im Maul des Pferdes,

• wie das Ruder des Schiffs,

• wie der Funke eines Feuers  

und es heißt: „Sie macht einem das Leben zur Hölle.“

Deshalb sollten wir ganz bewusst darauf achten, unnütze Worte zu vermeiden und aus unserem Vokabular zu streichen.

Denn abgesehen von den unnötigen Problemen, die wir uns dadurch tagtäglich ersparen, werden wir eines Tages für jedes Wort, welches nutzlos und unnütz war, geradestehen müssen. (Mt 12,36)

Das involviert auch Worte, die wir nicht wirklich ernst gemeint haben, hinter denen wir nicht standen oder die sich mit unserem eigenen Leben nicht deckten.

Vielleicht fragst du dich gerade, was ich damit meine. Nun, hier sind ein paar „Kostproben“.

Bitte nicht erschrecken. Zitat: „Alles Scheiße!“

Ich zitiere damit allerdings keinen Klempner oder Sanitärinstallateur, der zur Havarie im WC-Bereich gerufen wurde…

D.h., diese Aussage KANN gar nicht stimmen. Es ist nicht ALLES schlecht. So etwas gibt es nicht.

Und wenn das einzig Gute nur das wäre, dass man nicht jeden Tag hungrig zu Bett gehen muss. Jeden Tag gehen mehr als 800 Millionen Menschen hungrig ins Bett, aller 4 Sekunden verhungert ein Mensch. Es kann also gar nicht „alles“ schlecht im Leben sein.

• Frage: Wozu sagt ein Mensch dann so etwas (wenn er kein Klempner ist)?

• Ergo: Das ist unnütz.

Ein anderes Beispiel für ein unnützes Wort hörte ich erst kürzlich einen Nachbarn von weitem rufen.

Zitat: „Gott verdamm mich!“

• Es durchfuhr mich augenblicklich, weil ich dachte: „Weißt du, was du dir da gerade wünschst?!“ … Vermutlich nicht…

Es gibt noch andere, regelrecht Unheil heraufbeschwörende Aussagen, wie z.B.:

 

„Die Grippe geht um und bestimmt erwischt es mich wieder.“ 

Oder: „In unserer Firma wird es bald Entlassungen geben. Garantiert bin ich dabei.“ 

Oder: „Ich bin zu blöd. Das schaffe ich nie!“

 

Ist es nicht absolut SINNFREI, etwas zu sagen, was man gar nicht wirklich so meint und ganz sicher auch nicht will oder sich wünscht?!

Niemand kann wollen, es NIE zu schaffen!

Niemand kann wollen, in der Hölle zu schmoren!

Niemand kann wollen, krank oder entlassen zu werden!

 Wozu sagen Menschen dann solche Dinge? Das ist absolut sinnfrei und unnütz. 

 

In unserem Akrostichon des Wortes Z-U-N-G-E kommen wir damit zum nächsten Buchstabe: 

N - wie Neubeginn

Es gibt niemals Grund zum Verzweifeln. Wir können uns jeden Tag entscheiden, ganz neu anzufangen. Denn neben dem Unheil, welches wir mit unseren Worten verursachen können, hat unsere Zunge auch ein immenses Potential zum Guten, das Potential zu segnen, Frieden und Heilung zu bringen.

Sprüche 12, 18 NGÜ: „… die Worte weiser Menschen heilen Wunden.“

Sprüche 16,24 NGÜ: „Freundliche Worte gehen einem ein wie Honig, sie schmecken süß und sind heilsam für den ganzen Körper.“ 

Unsere Worte können Tod oder Leben, Fluch oder Segen, Frieden oder Chaos bringen. Es hängt davon ab, woher das Feuer kommt, welches unsere Worte entzündet: Himmel oder Hölle. 

Wenn Gott Worte in unseren Mund legt, öffnet das die Tür für Gottes Werke in unserem Leben.

Wenn der Teufel Worte in unseren Mund legt, öffnet das die Tür für die Werke des Teufels in unserem Leben.

 

Wir sollten also klugerweise aufhören, Schlechtes zu reden und stattdessen anfangen, Gutes auszusprechen.

Kein hässliches Wort komme über eure Lippen, sondern wenn ein Wort, dann ein gutes, das der Erbauung dient, wo es nottut, und denen, die es hören, Freude bereitet. … Alle Bitterkeit und Wut, Zorn, Geschrei und Lästerrede sei verbannt aus eurer Mitte….Seid gütig zueinander, seid barmherzig und vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat.“  (aus Eph. 25, 29)

Wir können nicht teuflische Worte sprechen und himmlische Ergebnisse erwarten. Das wird NIEMALS funktionieren.

 

G – wie Gewinn

Die richtigen Worte, gute Worte sind ein Gewinn für den, der sie hört…

Worte sättigen die Seele wie Speise den Magen…“ (Sprüche 18:20) 

Gute Worte sind aber ebenso ein Gewinn für den, der sie ausspricht:

„Worte haben Macht über Leben und Tod, und wer achtsam mit ihnen umgeht, kann ihre guten Früchte genießen.“ (Sprüche 18,21)

Unsere Worte sind also wie Samen, der in unserem Leben eine Ernte hervorbringt. 

Das bedeutet, dass, wer Worte des Todes spricht, die Frucht des Todes essen wird (in welcher Form auch immer).

Und wer Worte des Lebens spricht, wird in irgendeiner Form die Frucht des Lebens essen. 

Vielleicht hast du dich ja auch schon einmal gefragt, warum du eine bestimmte Sache nicht unter Kontrolle bekommst. 

Mir ging das noch vor einiger Zeit so. Und glaube mir, ich hatte jahrelang vergeblich probiert, dieses Thema unter die Füße zu bekommen. Irgendwann war ich mit meinem Latein am Ende. Ich war sehr unglücklich darüber und kapitulierte resigniert.

Einige Zeit später beschäftigte ich mich im Vorfeld eines Vortrages damit, welche Macht das gesprochene Wort hat. Das klang interessant. Allerdings konnte ich es mir verstandesmäßig echt nicht vorstellen, dass allein die Veränderung meines Vokabulars zur Lösung meines Problems beitragen sollte.    

Die Bibel sagt: Die Zunge hat Macht über Leben und Tod, Glück und Unglück - unabhängig davon, ob wir das glauben oder nicht. Das ist eine geistliche Gesetzmäßigkeit.

Bezüglich meines manifestierten Problems hatte ich anfangs zugegebenermaßen zwar meine Zweifel, aber dann beschloss ich einfach, der Bibel glauben zu WOLLEN.

Denn ich erinnerte mich: Bis jetzt hatte alles gestimmt in dieser Gebrauchsanleitung für gelingendes Leben. Und so war es den Versuch absolut wert. Jetzt wollte ich es wissen! 

Ich bat Jesus um Hilfe, dass ich meine Zunge unter Kontrolle bekäme und künftig nur noch das Gute ausspreche.

Anfangs war das echt harte Arbeit und unerwartet herausfordernd. Denn ich merkte plötzlich, wie oft ich mich nur allzu verleitet fühlte, meine (beiläufigen, kleinen, „gut platzierten“, aber wirklich unnötigen) Kommentare loszuwerden und wie schwer es fiel, mir auf meine Zunge zu beißen. Es war teilweise ein regelrechter Kampf.

Mich überraschte zudem, wie oft ich offensichtlich vorher den lieben langen Tag zig „kleine Funken" aus der „Streichholzschachtel unter meiner Nase“ losgeschickt haben musste ohne mir auch nur ansatzweise darüber bewusst gewesen zu sein. Das erschreckte mich. Doch schon recht bald klappte es spürbar besser und es fiel mir zunehmend leichter, meinen Mund in bestimmten Situationen einfach zu halten.

Wir alle lassen uns ja oft und in vieler Hinsicht etwas zuschulden kommen, am meisten jedoch bei dem, was wir sagen. Wenn jemand sich nie auch nur mit einem Wort etwas zuschulden kommen lässt, ist er ein vollkommener Mensch, der auch jeden anderen Bereich seines Lebens unter Kontrolle halten kann.“ (Jak. 3,2) 

Und dann sagt Jakobus als Erstes, dass unsere Zunge wie das Zaumzeug im Maul eines Pferdes ist. Bekanntlich kann ein Reiter sein Pferd mit diesem Zaumzeug in jede Richtung lenken. 

Und wenn du deine Zunge - deine Worte-  unter Kontrolle bekommst, kannst du deinen ganzen Körper kontrollieren.

Ich kann aus meiner geschilderten Erfahrung heraus nur begeistert bestätigen, dass dies absolut stimmt. Vollumfänglich. Indem ich am langen Hebel der Macht der Worte ansetzte (allein deshalb, weil es in der Bibel steht), löste sich mein jahrelanges Problem parallel wie von alleine.

Das Problem ist heute Geschichte! Das ist unfassbar, zumal ich es weder anatomisch noch logisch je in irgendeinem Zusammenhang mit meinen tagtäglich gesprochenen Worten gebracht hätte!

Abgesehen davon nahm ich kurioserweise bis zu meinem „Test dieser Bibelstelle“ tatsächlich an, mein Umgangston und Vokabular seien im Großen und Ganzen bereits „ganz okay“, zumal mir das wiederholt von Dritten so gespiegelt wurde. Aber Gott sei Dank (wem denn sonst ;)) durfte ich mich da eines Besseren belehren lassen.

Und falls du gerade (wie auch ich einst) daran zweifelst, dass auch dein Leben deutlich glücklicher und erfolgreicher wird, wenn du dein Vokabular mal auf den Prüfstand stellst, dann: Probiere die Macht deiner Worte einfach aus!

Du kannst dabei nur gewinnen. Und ohne es auszuprobieren, wirst du es in diesem Leben nie erfahren. Das wäre schade. 

 

E - wie Ewigkeit

Das ist Tod oder Leben.

Als Gott das Leben schuf, „sprach“ er und „es wurde“. (1.Mose) Worte haben Kraft – Schöpfungskraft.

Gott schuf den Menschen nach Seinem Bild und mit der Fähigkeit, Worte zu sprechen,

• die Einfluss ausüben;

• die Tod oder Leben bringen und

• die unsere persönliche Welt beeinflussen können. 

Worte, die aus deinem Herzen kommen, Freund, können dein Schicksal verändern. Sie wirken sich ebenso auf deine Beziehungen, deine Ehe, deine Gesundheit und deinen Geist aus.

Die Bibel sagt, dass kein Mensch aus sich selbst heraus – also aus eigener Kraft heraus - seine Zunge bändigen kann. Das schaffen wir nur mit Gott.

Das erkannte seinerzeit schon König David. Deshalb betete er bereits vor ca. 3100 Jahren: „Stelle eine Wache vor meinen Mund, Herr und achte DU auf die Worte, die über meine Lippen kommen." (Psalm 141,3)

 

Ich glaube, das ist auch heute noch ein gutes Gebet, für dich und auch für mich. ;) 

Denn weißt du, Worte, die einmal ausgesprochen wurden sind wie Zahnpasta: 

Einmal aus der Tube heraus, bekommt man sie nicht wieder dahin zurück. ;)

 

Eine frohe Advents- und Weihnachtszeit wünscht dir deine Anett Kladrowa mit dem gesamten God is good Team

PS: Falls du gerade Schweres durchmachst und zu verzweifeln drohst, bete ich für dich, dass du die bevorstehende Adventszeit nutzt, um mit deinem geschundenen und verletzten Herzen zu Jesus zu gehen. Dort erhältst du die liebevollste Hilfe und ganz neue Kraft, das versichere ich dir. Gott segne dich, Freund!

  

Event-Tipp:

Am Sonntag, dem 31. Dezember 2017, 11 Uhr, findet wieder das beliebte GOAL-Event im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna statt :) 

Thema: "Vom Loser zum Winner - Wie 2018 Dein Jahr wird"

Wie gewohnt mit ganz praktischen und zielorientierten Tipps für Deinen Alltag. Diese "eine Stunde" Investition noch im alten Kalenderjahr hat das absolut realistische Potenzial, dich an jedem einzelnen Tag im Neuen Jahr und darüber hinaus, vom Verlierer- Dasein auf die Gewinner-Seite zu katapultieren - ganz gleich in welchem Bereich deines Lebens du möglicherweise gerade zu kämpfen hast... Sei einfach dabei und überzeuge dich selbst - wir freuen uns auf dich! 

Mehr Infos findest du unter https://gottspric.ht/event/goal-on-sunday/2017-12-31/

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