Dein Gig-Kick für September 2017

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Hallo Freund,

wie im letzten Brief versprochen, wollen wir heute weitere Dinge in unserem Leben offenlegen, die das Potential haben, uns wie ein Klotz am Bein zu hängen.

Wie eine Schiffsbesatzung Ballast abwirft, wenn sie in einen schlimmen Sturm gerät (Apg. 27), müssen auch wir in stürmischen Zeiten manchmal erst Ballast abwerfen, um weiterkommen zu können

Drei wesentliche Bereiche, die wir prüfen sollten, ob sie uns als Ballast einengen, einschränken oder gänzlich am Vorwärtskommen hindern, hatten wir uns schon zusammen angesehen:  

1. Sorgen und Ängste

2. Schlechte Gewohnheiten 

3. Das Umfeld, in dem wir uns bewegen

Denn es ist sehr entscheidend, in welchem Umfeld du dich bewegst und mit wem du Beziehung hast.

4. Sei bereit, Beziehungen loszulassen.

Falls du jetzt gerade spontan überlegst, ob du dich von deiner Frau oder deinem Mann trennen solltest, weil du deine Ehe als schwierig empfindest, will ich dir einen Impuls weitergeben: Schwierige Ehen sind der Übungsplatz, an dem die Frucht des göttlichen Charakters lernen kann zu wachsen. ;) Das kann möglicherweise eine der größten Herausforderungen deines Lebens sein, gleichzeitig auch die wirkungsvollste. 

Im letzten Brief entdeckten wir am Beispiel von Abraham, welche Prioritäten in Beziehungen möglich sind, welche davon sinnvoll sind und welche nicht. Erinnerst du dich? Abraham gehorchte Gott und erhielt großen Segen. Seine Beziehung zu Gott hatte in seinem Leben Priorität vor allen irdischen Beziehungen.

Vielleicht denkst du jetzt: „Na das fehlte noch…! Meine wichtigste Beziehung ist die zu meinem Kind oder meinem Ehepartner! Da setze ich doch Gott nicht darüber…!“

Das darfst du natürlich absolut frei so sehen und entscheiden. ;) 

Gleichzeitig weißt du natürlich längst, dass du GUTE Entscheidungen logischerweise nur dann treffen kannst, wenn du dich vorher mit den jeweiligen Leistungsparametern einer Sache beschäftigt hast.

Stell dir vor, du willst ein neues Handy erwerben. Aktuell verspricht ein großer Anbieter, dass dich große Dinge erwarten, wenn du dieses bestimmte Handy in der Hand hast. Vielleicht trifft der eine oder andere Interessent seine Kaufentscheidung tatsächlich allein vor dem Hintergrund dieser Suggestion und wegen des damit beworbenen Displays. Die meisten jedoch prüfen sehr genau im Vorfeld und vergleichen die technischen Fakten mit Produkten anderer Anbieter.  

Um dich hinsichtlich deiner individuellen Pläne, Wünsche und Ziele im Leben aus deiner Sicht richtig für oder gegen Gott entscheiden zu können, solltest du auch dazu wesentliche „Fakten“ kennen. ;)

FAKT ist z.B., dass Gott nicht deshalb die erste Stelle in deinem Leben erbittet, um deinen zwischenmenschlichen Beziehungen zu schaden oder sich zwischen dich und die von dir geliebten Personen zu schieben und auch nicht, um dir womöglich gewisse Dinge vorzuenthalten.

Das komplette Gegenteil ist der Fall: Gott hat nachgewiesenermaßen den absoluten Über-und Durchblick. Er hat dich als soziales Wesen geschaffen.

Und wie jeder Vater hofft, dass

• es seinen Kindern gut geht,

• sie gute Freundschaften pflegen,

• sie sich erfolgreich in einem Team integrieren und alle Herausforderungen des Lebens meistern,

• seine Kinder Freude haben bei dem, was sie tun und MIT WEM sie es tun und

• sie das Leben inmitten dieser persönlichen Beziehungen genießen können, 

hofft auch Gott das ebenso für dich. Und nicht nur für dich, Freund, sondern auch für all die Menschen, die du liebst und die dir am Herzen liegen.

Gott ist keine „Konkurrenz“ zu deinen zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern Gott ist der, DURCH und MIT dem deine Ehebeziehung, deine Beziehung zu den Kindern, Kollegen, Vorgesetzten, Bekannten und Freunden überhaupt erst dauerhaft gelingen kann und funktioniert. Mit Gott und der Umsetzung Seiner Tipps aus der Bibel überspringst du JEDE Mauer in deinem Alltag und hältst JEDEM Sturm stand.

Natürlich darfst du das jetzt anzweifeln. Zweifel sind etwas zutiefst Menschliches. Das ändert aber nichts daran, dass es wahr ist.

Wenn du wie Abraham die Beziehung zu Gott priorisierst, wirst du staunen, wie sich die Dinge positiv verändern.

Falls du also aktuell zwischenmenschliche Probleme hast, für die du keine Lösung kennst- ob in der Ehe, mit deinen Kindern, im Job, mit Verwandten, Nachbarn oder Bekannten- dann hast du doch genau genommen nur zu gewinnen, wenn du Gott da ran lässt.

Falls Gott die Poleposition in deinem Leben noch nicht hat, wirst du das wohl ausprobieren müssen… Und anders als durch Ausprobieren, wirst du es logischerweise nie erfahren. ;)

Natürlich bist du absolut frei, auch weiterhin dein eigener Steuermann zu sein. Dann wundere dich aber nicht, wenn du regelmäßig wieder an die harten und verletzenden Klippen deiner Beziehungen gespült wirst.

Ich habe entschieden, Jesus das Steuer meines Lebens zu übergeben und als Kapitän zufrieden zu verfolgen, wie fehlerfrei und genial „mein Steuermann“ mein Lebensschiff durch ruhige Gewässer, aber besonders durch die widrigen Stürme und beißenden Winde manövriert. Seine Genialität überrascht und erstaunt mich dabei immer wieder.  

Ergo: Eine gesunde Beziehung zu Jesus ist entscheidend, damit es im Alltag dauerhaft funktionieren kann.

Vielleicht hast du ja bereits eine Beziehung zu Jesus, konntest am Anfang auch gute Fortschritte erleben, doch irgendwie scheinst du gerade festzuhängen.

Wenn dein geistliches Leben stagniert, solltest du dir die Frage stellen: „Warum?“ 

• Warum geht dein geistliches Leben nicht voran?

• Warum wächst du nicht?

• Warum bist du in deinem geistlichen Fortschritt stecken geblieben?

• Was behindert dein Wachstum?

Zunächst einmal solltest du willens sein, zuzugeben, dass wir alle ständig wachsen sollten und auch müssen, um im Leben voranzukommen.

Ich glaube, wenn wir dann bereit sind, die Hindernisse zu identifizieren, die unser geistliches Leben einschränken und uns schließlich durch Gottes Gnade mit diesen Hindernissen befassen und sie ausräumen, werden wir auch wieder in der Lage sein, vorwärtszugehen und zu wachsen.

Manchmal fällt es uns schwer, vertraute Küsten zu verlassen.

Und doch kann genau das notwendig sein, um in unserer Berufung weiterzukommen und in ein zufriedenes und glückliches Leben hineinzuwachsen.

Von Paulo Coelho stammt das Zitat:

„Das Schiff ist sicher, wenn es im Hafen liegt. Doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.“

Darum habe Mut, Freund, denn: Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Wenn du einen Wels in einen kleinen Wasserbehälter setzt, wird dieser Fisch vielleicht nur dreißig Zentimeter lang und wiegt ein Pfund. Setzt du jedoch denselben Wels in einen See, dann kann er mehr als einen Meter lang und bis zu 50 Kilogramm schwer werden.

Was war das Hindernis für das Wachstum des Fisches?  

• Der Behälter begrenzte ihn.

• Er wuchs nur bis an die Grenzen dessen, was die Umgebung/ was sein Umfeld zuließ. 

Räume die Hindernisse aus, die dein geistliches Wachstum aufhalten und geh vorwärts! 

Verfolge deinen Lebenszweck und deine Bestimmung. Das ist der Ort für Gottes Segen. Und lass dich dabei von der Liebe Jesu leiten, denn „Gott IST die Liebe.“  (1.Johannes 4,16)

Kommen wir zum 5. Punkt: Lege falsche Denkmuster ab. Denn auch verkehrte Denkmuster können unnützer Ballast sein. Unser Reden und Handeln resultieren direkt aus unserem Denken.

Denn wie er (der Mensch) … denkt, so ist er.“ (Sprüche 23,7a - SLT)

Die Wurzeln vieler Probleme liegen in unseren Denkmustern.

Wenn du vielleicht als Kind ständig gehört hast: 

• „Wie machst du denn DAS jetzt schon wieder,… Das WIRD doch so nichts! Gib mal her… Dann mach ich es doch lieber gleich selber …!“, oder

• „Was soll DAS denn?! Du machst auch GAR NICHTS richtig!“, oder

• „Aus dir wird NIE etwas!“ …

…dann wirst du in dem Moment, wenn dein Chef dir eine neue Aufgabe übertragen will oder eine neue Herausforderung ansteht, sofort denken: „DAS ist zu schwer für mich. Das wird nie etwas. DAS schaffe ich nicht…“ Und dann WIRST du es auch nicht schaffen. Und wenn das ein paar Mal vorkommt, verlierst du vielleicht deinen Job.

Falsche Spruchbänder in unserem Inneren können sehr fatale Auswirkungen haben.

Denn es ist unser Autopilot, der uns intuitiv reagieren lässt und uns manchmal unüberwindbare Hürden sehen lässt, die gar nicht existieren.

Ein gutes Beispiel hierfür ist auch das ständige Aufschieben von To-dos, von Tätigkeiten, mit denen wir uns vermeintlich SCHWER tun…

 Das kann alles Mögliche sein:

• ein bestimmter Anruf vielleicht,

• die Garage oder der Küchenschrank welche aufzuräumen sind,

• eine notwendige Antwort auf ein Behördenschreiben,

• ein klärendes Gespräch, welches wir aufzuschieben versuchen, weil uns nicht wohl ist bei dem Gedanken daran…

Falsche DENKmuster können uns durchaus schwer belasten. Denn in solchen Phasen deines Lebens weckst du morgens auf-vielleicht scheint dir ja sogar die Sonne ins Gesicht-aber die kannst du nicht lange genießen, denn du erinnerst dich: „Seufz … Ach ja… Ich muss ja noch diese lästige Sache hinter mich bringen …Seufz…oh nein…“ Und sofort wird dir schwer ums Herz… und du denkst überzeugt: „So ein anstrengender Tag…!“ Und dabei hat er doch genau genommen noch nicht einmal richtig angefangen. ;)

Dann schiebst du vielleicht diese Sache noch einen weiteren Tag vor dir her und noch einen… Und schwups hast du (gefühlt) eine SO anstrengende Woche…

Denke bitte einmal über folgenden Satz nach:

„Nicht die Arbeit, die wir tun, raubt uns die Kraft,

sondern die Arbeit, die wir vor uns herschieben.“

 

Mit dieser kleinen Weisheit will ich mich für heute von dir verabschieden.

Liebe Grüße

Anett Kladrowa & das Godi s good Team 

 

Event-Tipp: 

Am 24. September 2017, um 11 Uhr, ist wieder der beliebte GOAL on Sunday im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna. :) 

Thema: "Was Dir die Sprechkultur über Dein Gegenüber verrät"

Mehr unter: https://gottspric.ht/event/goal-on-sunday/2017-09-24/

 

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