Dein Gig-Kick für Juli 2017

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Hallo Freund,

in einem Film sah ich einmal, wie ein Abteilungsleiter einen ihm unterstellten Gruppenleiter bei jeder sich bietenden Gelegenheit denunzierte. Einige Zeit später wurden im Unternehmen weitreichende Umstrukturierungen vorgenommen und der ursprünglich Unterstellte erhielt einen Posten in einer, dem Abteilungsleiter direkt übergeordneten Führungsebene… Echt dumm gelaufen für den Abteilungsleiter ;) … Aber so schnell kann es gehen, dass sich das Blatt wendet.

Bei den olympischen Spielen in Helsinki 1952 stürzte während des 5000 -Meter-Laufs der Engländer Chataway, der zuvor geführt und schon als Sieger gegolten hatte. Er blieb nicht verzweifelt liegen. Er ging nicht weinend von der Aschenbahn. Er stand wieder auf und lief- mit einem Lächeln auf dem Gesicht- hinter den drei Siegern her durchs Ziel.

Am nächsten Morgen schrieb eine finnische Zeitung: "Der eigentliche Sieger war Chataway.  Er hat in seiner Niederlage über sich selbst gesiegt." 

…Und von DIESEM Sieg spricht man noch heute… 65 Jahre später. Welcher Olympiasieger kann das von sich behaupten? So kann sich das Blatt wenden. ;)

 

Es gibt Situationen im Leben, in denen müssen wir uns entscheiden, um weiterzukommen. Das ist etwas ganz Normales. Für manche Zeitgenossen sind derartige Kreuzungssituationen jedoch der blanke Horror: Sie KÖNNEN oder WOLLEN sich nicht entscheiden. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig. Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht könnte man zusammenfassen, dass diese Menschen meist Angst haben, FEHLER zu machen und/ oder sich vor den KONSEQUENZEN ihrer Entscheidungen fürchten.

Das führt nicht selten dazu, dass sie in einer lethargieähnlichen Starre verharren. D.h., aus lauter Angst heraus blockieren sich die Betroffenen selber, indem sie GAR KEINE Entscheidung treffen. 

Dies wiederum entpuppt sich dann natürlich in vielen Fällen als die fatalste aller möglichen Optionen… Denn dann wendet sich das Blatt und aus der verlockenden Aussicht, weiterzukommen, bleiben am Ende nichts übrig als Stillstand und Frust… und das deprimierende Gefühl, „wieder versagt zu haben“… 

Ergo: Einer der größten Fehler, die du im Leben machen kannst, ist Angst davor zu haben, einen Fehler zu machen. Wenn Plan A nicht klappt, keine Sorge: Das Alphabet hat noch 25 weitere Buchstaben. 

Natürlich wollen wir alle in den Kreuzungssituationen unseres Lebens möglichst kluge und gute Entscheidungen treffen. Doch manchmal fehlt uns- zugegebenermaßen- einfach der Über-oder Durchblick, um genau zu wissen, welchen „der insgesamt 26 Buchstaben“ ;) wir am besten nehmen. Aber es gibt jemanden, der den absoluten Über-und Durchblick hat: Gott. 

Ganz gleich also, woran du dir gerade die Zähne auszubeißen scheinst: Eine anstehende Entscheidung oder ein alltägliches Problem: Höre auf, dir Sorgen zu machen! Denn Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl: Sie lassen dich ständig etwas tun, ohne dich voran zu bringen.  

Wende dich vielmehr an Gott! …Und das Blatt wendet sich:

 Philipper 4,6:

„Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.“ 

1.Petrus 5, 6-7

„Beugt euch also unter die starke Hand Gottes; dann wird er euch erhöhen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“

Wenn du in deinem Alltag Gott tatsächlich in jedem Bereich die Pole-Position einräumst, dann wendet er das Blatt- und zwar IMMER zu deinen Gunsten. Das kannst du im Brief des Paulus an die Römer nachlesen-Kapitel 8, Vers 28. 

Neben Entscheidungsfrust gibt es noch eine weitere, sehr verbreitete Art, wie Menschen sich und ihr Vorankommen blockieren. Es handelt sich hierbei um das Tragen der Brille des Neides und des Undanks.

Es gibt Zeitgenossen, die schielen ständig mit dieser Brille auf der Nase auf den „Rasen des Nachbarn“ und vergleichen sich unablässig mit anderen. Das Resultat ihrer „Beobachtungen“ ist jedes Mal niederschmetternd: Der andere hat etwas, was ich NICHT habe…ihm gelingt etwas, was mir NICHT gelingt, … bei anderen ist alles BESSER, …mir geht es ja so schlecht, … wie arm bin ich doch dran… usw. Sie bedauern sich ständig selbst und werden zunehmend unzufriedener. Aus der Grube des Selbstmitleides, in die sie somit bereitwillig hineinrutschen, kommen einige allein nicht wieder heraus und entwickeln sogar depressive Symptome. 

Doch weißt du was, Freund: Wer immer nur auf die Löcher starrt, verpasst den Käse. ;))

Es geht im Leben nicht darum, Dinge zu haben, mit denen man das Leben genießen kann, sondern darum, das Leben zu genießen mit Dingen, die man hat. 

Dankbarkeit und Zufriedenheit sind zwei wesentliche Schlüssel eines glücklichen Herzens. Denn es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern es sind die Dankbaren, die glücklich sind.  

Vielleicht kennst du ja die Chroniken von Narnia.  Die Verfilmung „König von Narnia“ schließt ab mit sehr weisen Worten einer persönlichen Erkenntnis:  "Zu lange wollte ich, was mir genommen wurde, und nicht das, was mir gegeben wurde." 

Es ist besser und klüger, sich auf DAS zu fokussieren, was man hat, statt auf das, was man nicht hat. Wenn man das tut, wendet sich ganz automatisch das Blatt, und die Dinge erscheinen plötzlich in einem neuen, dem realistischen Licht. 

Ein solcher, korrigierter Blickwinkel erspart uns zudem zahlreiche Enttäuschungen.

…Interessantes Wort übrigens: ENT- TÄUSCHUNG …heißt, eine „Täuschung“ wird weggenommen, denn: Enttäuschung ist nichts anderes als das Ergebnis falscher Erwartungen. Immer.

Die folgende Geschichte illustriert das recht „überraschend- humorvoll“ ;):

Eines Tages nahm ein Vater seinen Sohn mit auf einen Ausflug aufs Land, um zu zeigen, wie arm Menschen sein können.

Sie verbrachten den Tag und eine Nacht auf dem Bauernhof einer sehr armen Familie.

Als sie von ihrem Ausflug zurück waren, fragte der Vater seinen Sohn: „Nun, mein Junge, wie war der Ausflug?“

„Schön, Papa!“

„Und hast du auch mitbekommen, wie arm Menschen sein können?“, fragte der Vater.

„Ja!“

„Und was hast du daraus gelernt?“

Der Sohn antwortete: „Ich habe gesehen, dass wir einen Hund bei uns zu Hause haben und dort haben sie vier.

Wir haben einen Swimmingpool, sie haben einen Bach, der bis zum Horizont reicht.

Wir haben aus dem Ausland importierte Lampen im Garten, sie haben die Sterne.

Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten, sie sehen den Himmel.“

Als der Junge das gesagt hatte, war der Vater sprachlos …

Und dann fügte sein Sohn noch hinzu: „Danke, Papa, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“

 

Ja, Freund, auch auf solch eine Art und Weise kann sich das Blatt einmal wenden :).

In der Offenbarung 3,17 ff ergeht die Botschaft des Johannes an die Gemeinde in Laodizea:

„Du sagst: ›Ich bin reich und habe alles im Überfluss, es fehlt mir an nichts‹, und dabei merkst du nicht, in was für einem jämmerlichen und erbärmlichen Zustand du bist – arm, blind und nackt…  Kaufe auch Salbe und streiche sie dir auf die Augen, damit du wieder sehen kannst.  So mache ich es mit allen, die ich liebe: Ich decke auf, was bei ihnen verkehrt ist, und weise sie zurecht.“ 

Es ist uns meist unangenehm, „zurecht gewiesen zu werden“, aber manchmal lässt sich das nicht vermeiden, weil wir mit der Brille des Stolzes, der Eifersucht oder auch der Arroganz umherlaufen statt mit einem Herzen voller Liebe zu betrachten, was um uns herum geschieht.

Dazu fällt mir die folgende Story ein:

Eine Familie mit drei kleinen Kindern war glücklich, ein paar Ferientage am Strand verbringen zu können. Sie tummelten sich in den Wellen, bauten Sandburgen, sammelten Muscheln und ließen Drachen steigen. Die Kinder spielten gerade beim Wasser, als sich ihnen eine alte Frau in zerlumpten Kleidern langsam näherte. Immer wieder bückte sich die Alte, hob laut vor sich hin murmelnd etwas vom Boden auf, das sie in einen Plastikbeutel steckte.

Besorgt riefen die Eltern die Kinder zu sich und verlangten, dass sie sich von der wunderlichen Frau fernhielten. Doch die kam nun, immer wieder etwas auflesend, auch auf die Familie zu. Und während sie sich wieder bückte, um etwas aus dem Sand aufzuheben, lächelte sie die Leute mit ihrem zahnlosen Mund an.

Doch die erwiderten ihren stummen Gruß nicht.

Abends auf dem Zeltplatz erfuhren sie von den Nachbarn, dass die alte Frau eine verarmte Witwe aus dem Dorf sei, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Glasscherben und Trinkdosenverschlüsse aus dem Sand aufzusammeln, damit sich niemand am Fuß verletzte.

So kann sich das Blatt plötzlich wenden… 

Freund, wenn du also vielleicht auch in den nächsten Tagen oder Wochen in den Urlaub fährst, dann sei clever und lass die heute beschriebenen Brillen ;) besser zu Hause, falls du über derartige Exemplare verfügst (Top-Tipp in dem Fall: Wirf sie am besten noch HEUTE in die Tonne!).

Betrachte, bestaune, genieße und wertschätze stattdessen mit den Augen der Liebe, was dir geschenkt ist.

 

In diesem Sinne wünsche ich dir viele Liebe-volle Glücksmomente! :))

Herzlichst deine Anett Kladrowa mit dem God is good Team

 

Event-Tipp:  

GOAL- Vortrag am Sonntag, dem 30. Juli 2017 im Esche- Museum in Limbach- Oberfrohna zum Thema:

"Manchmal müssen wir erst Ballast abwerfen, bevor es wieder aufwärts geht"

Es gibt Zeiten und Situationen in unserem Leben, da scheinen wir in einer Sache geradezu festzuhängen. Es fühlt sich an wie in einer Sackgasse und wir haben keinen Plan, wie wir da je wieder herauskommen können. Nicht selten haben wir dann den Eindruck, dass die Last dieser Probleme alles andere dominiert und unseren gesamten Alltag bestimmt.

Wir wollen am 30.Juli ganz konkrete Lösungen aufzeigen, wie man aus einer solchen Festgefahrenheit wieder herauskommt. 

Mehr unter https://gottspric.ht/event/goal-on-sunday/2017-07-30/  oder: goal.godisgood.eu

 

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