Dein Gig-Kick für Februar 2017

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Hallo Freund,

während einer Autofahrt unterhielt ich mich kürzlich mit einem Freund über physikalische Zusammenhänge und Phänomene. Dabei sprachen wir u.a. auch über die Bedeutung des Mondes und „fachsimpelten“ ;) darüber, wie drastisch die Auswirkungen auf unser aller Leben wären, wenn es den Mond z.B. nicht gäbe, sich die Gravitationskräfte von Mond und Erde verändern würden oder der Neigungswinkel der Erde ein anderer wäre…

Wir erkannten, wie GENIAL das ganze Universum funktioniert und wie perfekt und minuziös alle Details ineinander zahnen.

Vor diesem Hintergrund waren wir uns einig darüber, dass man deutlich mehr „Glaube“ benötige, um hinter all dem einen einzigen, wilden Zufall zu sehen statt die geniale Hand eines unbegreiflichen, deswegen aber nicht minder realen Schöpfergottes anzuerkennen.

Aus einem Haufen Buchstaben wird ja nachweislich auch kein Lexikon, nur weil es mal so richtig „knallt“… ;).

Und aus einem Stein, den du in die Ecke legst, wird sich auch kein Mensch entwickeln, ganz gleich, wie lange genug wartest...;)

Auch wenn wir es nicht gerne hören, aber unser menschlicher Verstand ist (leider) begrenzt. Kein Mensch kann sich z.B. wirklich vorstellen, was Ewigkeit bedeutet. Und auch die Herrlichkeit des Universums ist für uns nur beschränkt fassbar.

Einer der beeindruckendsten Männer der Bibel ist Mose. Er führte im Auftrag Gottes das israelitische Volk aus der ägyptischen Gefangenschaft heraus. (2.-5. Mose) Mit Kühnheit bat er Gott: „Lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!“  (2.Mo 33,18)

Um auch heute, rund 3500 Jahre später, Erkenntnis über die Größe der Herrlichkeit Gottes zu gewinnen, habe ich für uns mal etwas recherchiert ;). Ich lade dich nun ein, gemeinsam mit mir eine kleine Reise in die Faszination unseres Universums zu unternehmen. :) Denn Gottes Schöpfung ist nicht auf die Erde begrenzt, sondern umfasst auch das ganze, uns unbekannte Universum.

Gott kann das ganze Universum mit seiner Handspanne abmessen (Jes. 40,12)

(Handspanne meint den Abstand von der Daumenkuppe bis zur Spitze des kleinen Fingers) 

Wenn wir einmal die grenzenlose Ausdehnung des Universums bedenken, können wir nur ansatzweise die unendliche Herrlichkeit Gottes erahnen: Mit seinen Fingern setzte er die Sterne an seinen Platz (Psalm 8,4). Neben der Sonne ist der nächste Stern 4,3 Lichtjahre entfernt. Damit dies nicht nur eine Zahl bleibt, wollen wir sie uns einmal verdeutlichen. 

Licht bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 300.000  km pro Sekunde  - nicht pro Minute. Das sind 1.080.000.000  (1 Mrd. 80 Mio.) Kilometer pro Stunde.

Mit unseren Flugzeugen fliegen wir ungefähr 800 Kilometer pro Stunde. Würden wir mit dem Flugzeug zum Mond reisen, bräuchten wir dazu 19 Tage. Licht legt diese Distanz jedoch in 1,3 Sekunden zurück!

Die Sonne ist 150.000.000 (150 Mio.) Kilometer von der Erde entfernt.  Würdest du mit einem Düsenflugzeug zur Sonne fliegen, brauchst du dafür mehr als 21 Jahre, und das bei einem Non-Stopp-Flug!

Wo warst du vor 21 Jahren? ;) Das ist eine lange Zeit. Kannst du dir vorstellen, so lange zu fliegen, um die Sonne zu erreichen? Licht legt diese Distanz in acht Minuten zwanzig Sekunden zurück!

Ein weiteres Phänomen sind Galaxien (= große Ansammlung von meistens mehreren Milliarden Sternen).

Unsere Galaxie heißt Milchstraße. Wissenschaftler schätzen, dass es mehrere Milliarden Galaxien gibt, von denen  jede einzelne aus mehreren Milliarden Sternen besteht. Galaxien haben die Tendenz, in Gruppen aufzutreten. 

Im Guinness Buch der Rekorde wurde festgehalten, dass das am weitesten entfernte Objekt, das bisher von einem Menschen gesichtet wurde, mehr als 13,2 Milliarden Lichtjahre entfernt zu sein scheint. Unser begrenzter Verstand kann sich solche Entfernungen nicht einmal vorstellen.

Wir können weder das Ende der Galaxiengruppen erfassen, geschweige denn das Ende des Universums. Und Gott kann das alles in seiner Handspanne abmessen!

Was das noch übertrifft, wird in Psalm 147, 4-5 beschrieben: „Er (Gott) bestimmt die Anzahl der Sterne, sie alle spricht er mit Namen an. Groß ist unser Herr und reich an Kraft, seine Weisheit ist unermesslich.“

Gott ist der Schöpfer und Herr des Universums. Nur Gott hat einen Wert gänzlich in sich und aus sich selbst heraus. Alles erhält seinen Wert aus der Beziehung zu ihm.

Jemand so Allmächtiges, Großes kümmert sich um mich… Da stellt sich doch unweigerlich die Frage: „Wer bin ich denn, dass er sich nach einer Beziehung mit mir sehnt?!“ 

Ich bin SEIN geliebtes Kind, das Kind dieses gigantischen Schöpfers und Königs; ich bin ein Königskind, ersten Grades, und ich bin erbberechtigt.

Gott sagt uns zu, dass er unser Vater sein will und wir seine Kinder. Das haben wir schriftlich - in unserer Bibel (2. Kor. 6,18 - NGÜ).  „… IHR werdet meine Söhne und Töchter sein.

Und in Römer 8, 17 (NGÜ) wird sozusagen "eineindeutig" bekräftigt: "Wenn wir aber Kinder sind, sind wir auch Erben - Erben Gottes..."

Niemand anderes als Gott persönlich hat dieses „Testament“ verfasst. Unterschrieben mit dem kostbaren Blut seines geliebten und makellosen Sohnes Jesus Christus.

Und von allem Anfang an hat er uns dazu BESTIMMT, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan; so hatte er es beschlossen.“ (Eph.1,5 – NGÜ) 

Gott ist Gott. Er bewirbt sich nicht um diesen Job – er HAT ihn bereits. Und er verdient die oberste Priorität in unserem Leben.

Und nur allzu schlüssig und folgerichtig ist vor diesem Hintergrund der Inhalt der ersten Empfehlung Gottes in seiner Anleitung für gelingendes Leben (2.Mose 20,3): „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

So selbstverständlich wir beispielsweise im beruflichen Alltag gegebene Leitungssysteme respektieren und uns Hierarchien in Unternehmen unterordnen, ist es absolut rechtmäßig, Gott die gebührende Achtung zu erweisen. 

 Was genau sind nun aber andere Götter (Götzen)?

Was immer in meinem Leben vor Gott kommt, ist ein Götze geworden. Es betrifft nicht nur das äußerlich wahrnehmbare Anbeten von Statuen, Gegenständen, Bildern o.a. Es betrifft auch dein Inneres, dein Herz: „Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“  (Matthäus 6,21)

Ein Götze ist alles, was du vor Gott in deinem Herzen hast. Das kann alles Mögliche sein: Körperkult, Auto, Hobby, Sport, Geld, Internet, Handy…

Es ist prinzipiell nichts Verwerfliches daran, auf seinen Körper zu achten, ein cooles Auto zu fahren, Geld zu sparen, Handy und Internet zu nutzen… 

Doch in dem Moment, wenn wir dies auf die Poleposition unserer Prioritätenliste setzen, wird es zum Götze.  

Wenn Gottes Wort die höchste Autorität in unserem Leben hat, müssen wir es über jeder anderen Informationsquelle oder Stimme schätzen.

Gott und sein Wort müssen unsere höchste Autorität sein, damit wir den ganzen Segen und die Verheißungen für unser Leben erhalten.

Gott fordert den ersten Platz in unserem Leben – er hat uns geschaffen, er hat uns vom Tod freigekauft, er hat uns vor der ewigen Hölle bewahrt - er hat das absolute Recht dazu. Alles, was wir sind und DASS wir überhaupt sind, verdanken wir ihm.

Und dennoch zwingt er uns nicht, nach seinen Geboten zu leben. Aber wer es tun will und sein irdisches Leben tatsächlich unter seine Autorität stellt, steht unter Gottes Schutz und hat ein glückliches Leben.

Wenn wir behaupten, Gott hat den ersten Rang in unserem Leben, dann sollte sich das auch in unserem Zeitplan abzeichnen. Sich sonntags eine Stunde im Gottesdienst aufzuhalten und vielleicht noch hinter ein oder zwei andere Gemeinde- Aktivitäten in der Woche einen Haken zu setzen, sind dabei nicht gemeint. 

ALLTAG mit Gott ist hierfür der Spiegel. 

Das involviert Exklusivität und Qualitätszeit. Auch Jesus zog sich immer wieder zurück, um allein mit seinem Vater zu sein. Um eine Liebesbeziehung zu pflegen, ist Intimität maßgebend. 

Dabei meint Intimität ausschließlich „Zweisamkeit“. Oder würdest du deinen geliebten Menschen zu Intimität einladen, indem du beispielsweise bekundest: „Schön, jetzt nehmen wir uns mal Zeit für uns und gehen dazu zur Schwiegermutter...“ ;))

Es rufen viele Stimmen nach meiner Zeit. Ein Indikator dafür, ob Gott tatsächlich die erste Stelle in meinem Leben hat, ist zu reflektieren: Wohin gehe ich zuerst, wenn ich Probleme habe? Denn: Wem ich die höchste Autorität zutraue, an den wende ich mich.

Oder gehst du bei Zahnschmerzen zum Sanitärmeister deines Vertrauens? Ich vermute, dem Zahnarzt unterstellst du die höchste Kompetenz in dieser Sache. ;)

„Halte dich nicht selbst für klug Freund; gehorche Gott und meide das Böse! Das heilt und belebt deinen ganzen Körper…“  (gem. Spr. 3, 7-8, HfA)

Gott verdient die absolute Priorität in unserem Leben! Gott allein ist würdig, dass wir ihn anbeten. Und wenn wir das tun, profitieren wir in allen Bereichen davon. 

In diesem Sinne einen profitablen Monat Februar! 

Deine Anett Kladrowa und das God is good Team 

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