Dein Gig-Kick für Oktober 2016

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Hallo Freund,

wenn du gerade mit Neid konfrontiert wirst - aktiv oder passiv- dann ist dieser Brief heute „maßgeschneidert“ für dich. ;)

Und auch, wenn dies gerade kein aktueller Brennpunkt in deinem Leben sein sollte, hast du mit Sicherheit als ganz normaler Mensch in dieser Welt bereits mehrfach Erfahrungen mit diesem Thema gemacht. Denn es beginnt schon im Kleinkindalter, wenn plötzlich genau DIE Spielsachen die interessantesten und schönsten sind, mit denen gerade ein anderes Kind spielt. ;)

Und weil NEID uns immer wieder tangiert, finden wir dazu auch in der weltweit genialsten „Gebrauchsanleitung für gelingendes Leben“ (ich nenne diese Schatzkiste auch kurz und knackig Bibel) viele Wahrheiten, die uns ganz praktisch helfen können.

Eine der am häufigsten vorgelesenen und zitierten Geschichten der Bibel ist die von Daniel in der Löwengrube. 

Sie zeigt uns, dass Gelingen und Erfolg dazu führen, dass du Feinde haben wirst.

Daniel ist ein Mann von großer Autorität und er glaubt an den Gott der Bibel. Er dient Darius, dem mächtigsten Mann der damaligen Zeit (ca. 500 v. Chr.) und Herrscher des babylonischen Reiches. Vielleicht erinnerst du dich noch an diesen Regenten aus dem Geschichtsunterricht deiner Schule.

Darius hatte 120 Statthalter eingesetzt und über dem ganzen Reich verteilt. Sie hatten nahezu uneingeschränkte Macht. Nur drei Minister standen über ihnen. Einer von ihnen war Daniel. Er verrichtete seine Arbeit so außergewöhnlich gut, dass der König darüber nachdachte, Daniel die Verwaltung des GESAMTEN Reiches anzuvertrauen. 

Da wurden die anderen Statthalter neidisch und suchten einen Anklagegrund gegen Daniels Amtseinführung zu finden. Aber Daniel führte sein Amt so zuverlässig und gewissenhaft aus, dass sie ihm nicht den geringsten Fehler nachweisen konnten.  

Daniel 6,6: 

"Da sagten die Männer: Es gibt nur eine Sache, bei der wir Daniel fassen können- und das ist der Glaube an seinen Gott.“ 

Daniel 6, 7-8

"Daraufhin bestürmten die königlichen Bevollmächtigten und Statthalter den König und sagten zu ihm: „Lang lebe König Darius! Sämtliche Beamten des Reiches, die Präfekten und Statthalter, die Minister sowie die mit der Ausübung der Verwaltung betrauten Beamten sind sich einig, dass du, König, ein königliches Gesetz erlassen solltest, das folgenden Befehl enthält: Jeder, der innerhalb der nächsten 30 Tage statt an dich an irgendjemand anders eine Bitte richtet – sei es an einen Gott oder an einen Menschen -, soll in die Löwengrube geworfen werden.“ 

Der König merkte nicht, dass sie ihn nur austricksten, um Daniel zu kriegen. Sie wussten nämlich ganz genau, dass Daniel jeden Tag dreimal am offenen Fenster betete. 

Was dann passierte, kannst du im Buch Daniel in der Bibel, Kapitel 6, in den Versen 10-23 detaillierter nachlesen.

Die verlogenen Berater schwärzen Daniel beim König an und fordern Darius mit Nachdruck auf, dem neuen Gesetz zu folgen. In dem Moment erkennt der König, dass er hintergangen wurde. Bis ins Mark erschüttert und völlig verzweifelt muss er nun befehlen, Daniel in die Löwengrube zu werfen.

Weil der König das übernatürliche Eingreifen von Daniels Gott bereits mehrfach als Augenzeuge erlebte, bleibt ihm nur noch zu hoffen und zu sagen, dass dieser Gott, den Daniel so treu verehrt, ihn nun retten möge… Eine ziemlich verzwickte Situation, in die er da hineingezogen worden war.

Doch nun greift Gott übernatürlich ein. Er lässt den Löwen das Maul verschließen, sodass sie Daniel nichts tun können.

Damit wendet sich überraschend das Blatt und es folgen eindrückliche Konsequenzen.

Daniel 6,25:

„Daraufhin befahl der König, die Männer, die Daniel verleumdet hatten, herbringen zu lassen, und ließ sie zusammen mit ihren Frauen und Kindern in die Löwengrube werfen. Die Löwen stürzten sich auf sie und zermalmten ihre Knochen, noch bevor sie den Boden der Grube berührten.“ 

Was zeigt uns diese historische Begebenheit? 

Vorankommen, Beförderung und Erfolg bringen nicht nur Segen, sondern auch Verleumdung und Opposition.

Daniel war erfolgreich. Er hatte einen exzellenten Geist. Er diente treu und loyal. Der König erkannte das und wollte ihn befördern. Weil andere Männer neidisch waren, versuchten sie, Daniel zu Fall zu bringen und schmiedeten Pläne gegen seine Amtsübernahme.

Vielleicht erlebst auch du gerade, dass Personen, die sich eigentlich über deinen Erfolg FREUEN sollten, jetzt hinter deinem Rücken Pläne gegen dich schmieden.

Auch Josef erging es so. Wir erfahren (in Apg 7, 9-16), dass Josefs Brüder ihn aus NEID in die Sklaverei verkauften, weil er die Gunst seines Vaters hatte und weil Gott in seinem Leben WIRKTE. Die ganze Geschichte von Josef (für mich eine der absolut herausragendsten und beeindruckendsten der ganzen Bibel) findest du im 1.Mose ab Kapitel 37. 

Gott gab Josef Träume und das passte seinen Brüdern nicht. Es gefiel ihnen nicht, dass Gott ihn gebrauchte und zu ihm redete. 

Also verkauften sie ihn – aus NEID. 

Ein weiteres Beispiel finden wir in Markus 15, 10:

Die führenden Priester überlieferten Jesus aus Neid an Pontius Pilatus– getarnt als religiöser Eifer und als ein Feldzug für die unverfälschte Lehre. Aber dahinter steckte nichts anderes als NEID. 

Apostelgeschichte 13, 45ff:

Die Juden waren neidisch auf Paulus, weil er die Massen anzog. Wieder unter dem Deckmantel von religiösem Eifer hetzten sie einflussreiche Bürger gegen ihn auf bis er unschuldig aus der Stadt ausgewiesen wurde. Aber die Schrift sagt, dass der WAHRE Grund ihrer Ablehnung und Angriffe gegen ihn NEID war. 

Natürlich ist GOTT der Richter. Aber die Bibel zeigt an zahlreichen Stellen, dass sich manche zum Beschützer des Glaubens machten und sich die Rolle des Richters und Henkers anmaßten. 

Während sie äußerlich den Anschein erweckten, einen Feldzug im Interesse der Lehre zu führen, lag unterschwellig etwas viel Korrupteres vor: Neid, Selbstsucht und Eifersucht.  

Sei also nicht überrascht, wenn dein Erfolg NEID bei deinen Mitmenschen hervorruft.

Es ist wichtig, dass wir unser eigenes Herz bewahren, damit wir nicht bitter werden, wenn wir über unfaire Worte nachdenken, die andere über uns sagten. 

Bewahre dein Herz! 

Denk an Daniel: NICHTS deutet darauf hin, dass er seine Gegner angriff. Er tat es nicht. Niemals begab er sich als Gegenangriff auf ihr Niveau. Er zahlte ihnen nichts mit gleicher Münze heim. Er überließ die Rache Gott. So bewahrte er seine Reinheit vor Gott und seine Unschuld vor dem König. 

Vielleicht geht es dir heute ganz ähnlich wie Daniel. Du befindest dich in einer „Löwengrube“ und du bist von Löwen umgeben: Löwen des MANGELS, die knurren und drohen, deinen gesamten Besitz zu verschlingen; vielleicht Löwen der KRANKHEIT, die dich und deine Familie anbrüllen; Löwen der ANGST und SORGE, die deinen Verstand ankratzen und beißen. Vielleicht wurdest du von MENSCHEN, die neidisch auf dich sind oder dich sogar hassen zu Unrecht beschuldigt. 

Wenn du also in Situationen bist, in denen du glaubst, du schaffst es nicht, wenn die Anfechtungen zu groß werden und du dich vielleicht nur noch wie eine Null fühlst, dann: WUNDERbar! :)

Denn Null + Gott = IMMER die Mehrheit! :) 

Daniel wurde GERETTET - nicht, weil er seinem König vertraute, sondern weil er GOTT vertraute.  

Auch König David hatte seinerzeit gegen NEID zu kämpfen: Ps 57,5 ff

„Von Feinden bin ich umzingelt, sie sind wie Löwen, die Menschen verschlingen. Ihre Zähne sind spitz wie Speere und Pfeile, und ihre Zunge gebrauchen sie wie ein scharfes Schwert… Ein Fangnetz haben sie mir in den Weg gelegt, jeden Lebensmut wollten sie mir nehmen. Eine Fallgrube haben sie für mich gegraben, doch sie selbst sind mitten hineingestürzt!“ 

Solche Löwen wollen dich zerstören und zerreißen. Sie zerren an deinen Gefühlen. Aber weißt du, Freund: Egal, welche Löwen dich umringen und ganz gleich in welcher Löwengrube du heute bist: Glaube an Gott kann diese Löwen stoppen und ihren Rachen verschließen.

Resümierend noch ein paar Lektionen:

Gott sorgt für Gerechtigkeit.

Diejenigen, die gegen Daniel Pläne schmiedeten und ihn in die Löwengrube werfen ließen, landeten selbst darin. Noch bevor sie am Boden aufkamen, wurden sie zerrissen.

„Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein …“ (Sprüche Salomos 26,27)

Letztlich erntet JEDER genau das, was er sät. Denn das Gesetz von Saat und Ernte ist ein unveränderliches Gesetz

Galater 6,7: „„Macht euch nichts vor! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“

Was der Mensch sät, das wird er ernten.

Und noch eine wichtige Erkenntnis möchte ich dir gerne weitergeben. Wenn du schlechten Samen gesät hast, dann ist es nur allzu logisch, dass du die giftige Frucht deiner Saat ernten wirst. Es sei denn, du nimmst eines der kostbarsten Angebote an, die Gott uns je gab. Bitte lies jetzt ganz genau: 

Gott hat UNS die Möglichkeit gegeben, den Kreislauf von Saat und Ernte zu durchbrechen. Er gab uns eine Schaufel namens UMKEHR. Nur so können wir die schlechte Saat ausgraben und müssen nicht (länger) die Frucht unserer Saat essen. 

Freund, ich möchte dich ermutigen: Wenn du schlechten Samen gesät hast, dann kehre um. Schnell. Und dann säe guten Samen. Denn wenn du den richtigen Samen in die Erde legst, WIRST du auch eine gute Ernte haben.

Diese wünsche ich dir von ganzem Herzen. 

Deine Anett Kladrowa im Namen des God is good Teams

Die Links können dir eine Unterstützung für Umkehr sein. Gerne kannst du dich aber auch persönlich an uns wenden. (s.u.) 

https://gottspric.ht/lade-jesus-in-dein-leben-ein/ 

https://gottspric.ht/der-sinn-von-weihnachten/

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