Dein Gig-Kick für Februar 2018

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Hallo Freund,

am vergangenen Sonntagnachmittag chillten mein Stiefsohn (17) und ich ein wenig bei Kaffee und Süßkram und er erzählte mir von seinen nächsten Projekten, u.a. von seinen Plänen in den bevorstehenden Winterferien.

Dabei „erschraken“ wir irgendwann beide nahezu gleichzeitig, als uns bewusst wurde, dass wir zu Weihnachten schon einmal über die Februarferien sprachen… damals in dem Bewusstsein, dass diese noch ziemlich lange hin wären… Und nun - stehen sie praktisch schon vor der Tür.

Um es noch eindrücklicher zu verdeutlichen, wie schnell die Zeit gefühlt vergangen war, schnipste er lässig mit den Fingern…

Ja, die Zeit schien tatsächlich regelrecht verflogen zu sein… Dieser Moment ging mir noch eine ganze Weile nach, sodass ich heute einige meiner Gedanken dazu gerne mit dir teilen möchte.

In Lukas 12 wird von einem erfolgreichen Bauern berichtet:

 »Die Felder eines reichen Mannes hatten einen guten Ertrag gebracht. Der Mann überlegte hin und her: ›Was soll ich tun? Ich weiß ja gar nicht, wohin mit meiner Ernte.‹  

Schließlich sagte er: ›Ich weiß, was ich mache! Ich reiße meine Scheunen ab und baue größere. Dort kann ich mein ganzes Getreide und alle meine Vorräte unterbringen. Und dann werde ich zu mir selbst sagen: Du hast es geschafft! Du hast einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Gönne dir jetzt Ruhe, iss und trink und genieße das Leben!‹ 

Da sagte Gott zu ihm: ›Du törichter Mensch! Noch in dieser Nacht wird dein Leben von dir zurückgefordert werden. Wem wird dann das gehören, was du dir angehäuft hast?‹« Jesus schloss, indem er sagte: »So geht es dem, der nur auf seinen Gewinn aus ist und der nicht reich ist in Gott.«

Ich glaube, es lohnt sich, ab und an einmal innezuhalten, um sich bewusst darüber zu werden, was unser Leben wirklich ausmacht: Was ist das Leben eigentlich? 

Was ist dein Leben, Freund? 

Vielleicht könnte man sagen, dass unser aller Leben eine ziemlich spannende Reise ist. Und wie bei einer Urlaubsreise, die man macht, sollten wir auch auf unserer Lebensreise das endgültige Ziel im Blick haben:

• Denn es gibt einen Himmel, den wir gewinnen können.

• Es gibt eine Hölle, die wir meiden sollten.

• Und es gibt einen Gott, der dich und mich unvorstellbar innig liebt- vorbehaltlos und bedingungslos.

Du wirst mir wahrscheinlich Recht geben, wenn ich behaupte, dass diese Lebensreise hier manchmal eine regelrechte Herausforderung ist, die einem streckenweise alles abzuverlangen scheint, was man aufbieten kann.

Wir erleben Zeiten, in denen wir uns gefühlt weit außerhalb unserer Komfortzone und unseres persönlichen Wohlfühlkorridors befinden. 

Und doch sind genau diese Zeiten rückblickend die wertvollsten Lebensabschnitte überhaupt. Denn genau genommen sind dies unzählige gute Gelegenheiten, um Charakter zu entwickeln.

Oder um es mit den Worten des US-amerikanischen Industriellen Henry John Kaiser zu sagen:

 „Das Problem ist die Gelegenheit in Arbeitskleidung.“ ;)

Charakter entwickelt und zeigt sich in Situationen, die herausfordernd sind.

Und so werden wir im Laufe unseres Lebens alle irgendwann konfrontiert werden mit

• größeren Veränderungen,

• unüberwindlich scheinenden Problemen,

• ungerechtfertigter Kritik und

• menschlichen Tragödien.

Probleme und Schwierigkeiten kommen bekanntlich nicht von Gott, er lässt sie aber manchmal durch - als Bewährungsproben sozusagen. 

Doch die gute Nachricht lautet, dass es Gottes erklärtes Ziel ist, dass wir alle Herausforderungen des Lebens bestehen. Er wird niemals etwas an uns heranlassen, was die Kraft übersteigen würde, die er uns schenkt.

 1.Korinther 10,13:

 „Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch auch in Zukunft in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt. Wenn er euren Glauben auf die Probe stellt, wird er euch auch einen Weg zeigen, auf dem ihr die Probe bestehen könnt.“ 

 Es sind kleine Prüfungen, in denen Gott uns beobachtet, wie wir reagieren auf

• Menschen,

• Probleme,

• Erfolg,

• Misserfolg,

• Konflikte,

• Krankheit,

• Enttäuschungen,

• ja, sogar auf das Wetter.

Er sieht uns auch in scheinbar kleinen Gelegenheiten:

• wenn du jemandem die Tür öffnest,

• Abfall von der Straße aufhebst,

• zu einer Bedienung freundlich bist,

• im Supermarkt einem alten Menschen ein Lächeln schenkst.

Gott sieht uns, auch wenn wir glauben, niemand hat das gemerkt. Gott ist es nicht entgangen. Und auch wir können uns das durchaus bewusst reflektieren. Denn der wahre Charakter zeigt sich hervorragend in Grenzsituationen oder auch dann, wenn die Wohnungstür hinter uns zufällt oder wenn wir meinen, dass niemand uns sieht.

In meinem eigenen Leben habe ich bemerkt, dass mein Glauben durch Probleme gestärkt wird, dass meine Hoffnung  durch meinen Umgang mit Besitz korrigiert wird und dass Gott meine Liebe durch Menschen herausfordert und gleichzeitig wachsen lässt. 

Weißt du, Freund, wenn uns bewusst wird, dass wir mit Gott letztendlich von jeder Herausforderung unseres Lebens direkt profitieren, sehen wir auch jede Situation als wertvoll und bedeutungsvoll an - ganz gleich ob sie innerhalb oder außerhalb unseres Wohlfühlkorridors liegt.

Was ist das Leben noch? Unser Leben hier ist ganz klar eine Leihgabe.

Uns gehört nichts wirklich. Deshalb werden wir nach unserem letzten Atemzug auch nichts mitnehmen.

Der Volksmund sagt treffend: „Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

Oder hast du schon einmal einen Umzugswagen hinter einem Leichenwagen herfahren sehen? Natürlich nicht - denn wir nehmen nichts mit.

Unsere

• Zeit hier auf der Erde,

• Energie,

• Intelligenz,

• Möglichkeiten,

• materiellen Besitztümer,

• Beziehungen und alles, was unser Leben hier auf dieser Erde ermöglicht

sind Gaben Gottes, die ER unserer Verantwortung und Fürsorge anvertraut.

Wir sind Verwalter von Gottes Gaben.

In Psalm 24,1 sagt König David: 

„Die Erde und alles, was darauf lebt, gehört dem Herrn.“

 Gott LEIHT uns diese Erde, während wir auf ihr leben.

Schon bevor wir geboren wurden, war sie Gottes Eigentum und nach unserem Tod wird er sie anderen Menschen nach uns weiter leihen. Wir dürfen sie lediglich eine Weile genießen.

Deshalb sollten wir alles, was wir haben, als Leihgabe Gottes sehen und behandeln. Darauf weist auch Paulus in 1.Korinther 4,7 hin, wenn er schreibt:

„Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk Gottes? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken?“

Manchmal beobachte ich, dass Menschen Dinge, die ihnen nicht gehören, nicht besonders vorsichtig behandeln. Aber genau das Gegenteil sollte selbstverständlich sein. Denn weil es Gott gehört, verdient es unsere besondere Fürsorge und Sorgfalt.

1.Korinther 4,2:

 „Von Verwaltern wird verlangt, dass sie zuverlässig sind.“

Viele Menschen übersehen, dass gerade Geld sowohl eine Bewährungsprobe als auch eine Leihgabe Gottes darstellt.

Aktuell läuft übrigens in den Kinos "The Greatest Showman“, ein Film mit biografischem Hintergrund, der die unglaubliche Wirkung von Geld sehr eindrücklich widerspiegelt. Ein Film mit Tiefgang, den ich dir vor diesem Hintergrund absolut empfehle. :)

1.Timotheus 6,17-19: 

„Schärfe denen, die es in dieser Welt zu Reichtum gebracht haben, ein, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung nicht auf etwas so Unbeständiges wie den Reichtum zu setzen, sondern auf Gott; denn Gott gibt uns alles, was wir brauchen, in reichem Maß und möchte, dass wir Freude daran haben. 

Ermahne sie, Gutes zu tun, freigebig zu sein und ihren Besitz mit anderen zu teilen. Wenn ihr Reichtum in solchen Taten besteht, ist das im Hinblick auf ihre Zukunft eine sichere Kapitalanlage, und sie werden das wahre Leben gewinnen.“

Gott gebraucht unsere Finanzen, damit wir lernen, ihm zu vertrauen.

Für manche Menschen ist Geld sogar der ganz große Testfall. Und Gott erkennt durch die Art und Weise, wie wir mit Geld umgehen, wie zuverlässig wir sind.

Lukas 16,11:

„Wenn ihr also im Umgang mit dem leidigen Geld nicht zuverlässig seid, wird euch niemand das wirklich Wertvolle anvertrauen.“ 

Das heißt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen deiner Art, mit Geld umzugehen und dem Segen in deinem geistlichen Leben (das wirklich Wertvolle und Unvergängliche) gibt, den Gott dir anvertrauen kann.

Lukas 12,48:

„Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert, und wem viel anvertraut wurde, von dem wird umso mehr verlangt.“

1.Mose 12,2:

„Ich will dich segnen… und du sollst ein Segen sein.“ 

Falls du, Freund, dich durch die monatlichen Gig-Kicks ermutigt fühlst oder du durch andere unserer Angebote persönlich profitierst, möchte ich dich einmal ganz offen fragen, ob du den Dienst von God is good vielleicht gern mit einer einmaligen Spende oder noch lieber mit einem Dauerauftrag regelmäßig finanziell unterstützen möchtest.

Bitte bete einmal darüber; ich würde mich freuen, wenn Gott dir das auf`s Herz legt und du deinem Herzen folgst. :)

Erinnerst du dich an den erfolgreichen Mann aus Lukas 12? Er hatte nur einen sehr einseitigen Blick auf dieses Leben. Er war sich nicht bewusst, dass niemand ewig auf dieser Erde bleibt und worauf es deshalb tatsächlich ankommt.

Unsere Lebenszeit hier ist kostbar, denn sie ist begrenzt.

Eines Tages werden wir diese Erde verlassen und wir werden nichts mitnehmen. Sogar unseren Körper werden wir zurücklassen.

Wann dieser Tag sein wird, wissen wir nicht. Das weiß nur der, der uns wunderbar erschuf und genial kreierte.

Bitte verstehe mich richtig: Ich plädiere nicht dafür, jeden Tag mit dem Tod vor Augen zu leben. Im Gegenteil: Ich glaube, dass es wichtig ist, jeden Tag bewusst und dankbar als Geschenk aus Gottes Hand zu nehmen, zu genießen und sich von ganzem Herzen zu freuen.

1.Timotheus 6,17:

„Gott gibt uns alles, was wir brauchen, in reichem Maß und möchte, dass wir Freude daran haben.“ 

Mit meinen Zeilen heute möchte ich dich ermutigen, einfach „Danke“ zu sagen. Es ist nicht selbstverständlich, wenn du

• morgens aufwachst und 24 neue Stunden zur Verfügung gestellt bekommst,

• schmerzfrei bist,

• satt bist,

• über genügend Kleidung verfügst,

• … und ich könnte die Aufzählung beliebig weiterführen…

Denn es ist noch nicht einmal selbstverständlich, dass du atmest (und ich bin froh, dass du das tust, Freund). :))

Da ich dir nichts empfehlen würde, womit ich nicht selber schon gute Erfahrungen gemacht habe, kannst du sicher sein, dass auch ich mich regelmäßig bedanke, meist schon gleich direkt morgens nach dem Munterwerden: „Danke Jesus für diesen Tag.“ :) Und oft bitte ich ihn dann auch gleich noch, mich durch eben diesen Tag zu führen. (Bittet und es wird euch gegeben. ;)) Dann läuft das. 

Es wäre cool, wenn ich dich mit meinem Brief heute ermutigen durfte, dein gesamtes Leben (vielleicht bewusster als bisher) als etwas Besonderes und Dankenswertes zu sehen und dies auch Jesus, dem du das zu verdanken hast, zu sagen. 

Jemand sagte einmal: „Wenn ´Danke Jesus´ das einzige Gebet wäre, welches wir im Leben beten, würde das schon genügen. 

Danke Freund, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Brief zu lesen. Ich bete für dich, dass du dadurch gesegnet wirst.

                Deine Anett & das God is good Team 

 

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Das Thema des nächsten Goal`s am 25.2.18 und weitere Infos findest du hier:

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