Dein Gig-Kick für November 2017

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Hallo Freund,

in unserem Kopf befinden sich sieben Öffnungen. Interessanterweise steht diese Zahl in der Bibel für Vollständigkeit.

Das macht Sinn, glaube ich, denn wir haben drei Paare an Öffnungen

• zwei Augen

• zwei Ohren

• zwei Nasenlöcher

und eine siebte, unseren Mund. Den hat unser Schöpfer auf eine beschränkt. „Gott sei Dank!“, kann man da im wahrsten Sinne des Wortes wohl sagen. Denn schon alleine dieser eine Mund schafft den meisten Menschen mehr Probleme als die anderen sechs Öffnungen zusammen. ;)

Dabei besitzen wir genau mit diesem einen Mund einen enorm langen „Hebel“, um uns Probleme erfolgreich vom Hals zu halten. Deshalb will ich mit dir heute untersuchen, was Worte, die aus unserem Mund kommen, so alles bewirken können.

Das wird echt spannend, denn es geht um Leben und Tod, Glück und Unglück in unserem Leben.

In Matthäus, Kapitel 12, 33 ff sagte Jesus:

„… An den Früchten erkennt man den Baum…(und) … wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so redet er. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil sein Herz mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch dagegen bringt Böses hervor, weil sein Herz mit Bösem erfüllt ist. Ich sage euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen Rechenschaft ablegen müssen über jedes unnütze Wort, das sie geredet haben. Denn aufgrund deiner Worte wirst du freigesprochen werden, und aufgrund deiner Worte wirst du verurteilt werden.“

Jesus sagte diese Worte aufgrund einer erneuten Auseinandersetzung mit einigen der hartherzigen, religiösen Führer. Sie waren dabei, eine Grenze zu überschreiten, von der es kein Zurück gab. Sie behaupteten, Jesus mache gemeinsame Sache mit dem Teufel, was natürlich eine glatte Lüge war.

Jesu` Versuche, diesen Menschen mit Argumenten zu erklären, dass sie sich im Irrtum befanden, führten ins Leere. Und so sprach Jesus diese Worte, um die religiösen Führer zu warnen.

Doch die religiösen Führer waren diesbezüglich absolut beratungsresistent. Sie hatten Jesus gegenüber bereits eine derart verhärtete und feindselige Haltung eingenommen, dass sie einfach nicht aufhörten, Böses zu reden und gegen ihn zu intrigieren.

Tatsache ist, dass das, was wir in unserem Herzen tragen, seinen Weg aus unserem Mund findet. Das trifft auf alle Bereiche unseres Lebens zu, ganz gleich, ob es unsere Einstellung gegenüber Gott ist oder gegenüber anderen Menschen oder irgendetwas anderes.

Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“ (Mt.12,34 ELB) 

Die Message Bibel übersetzt die Verse 36 und 37 so: „Lasst mich euch etwas sagen. Jedes Einzelne dieser achtlosen Worte wird zurückkehren und euch verfolgen. Es wird eine Zeit der Abrechnung geben. Nehmt sie ernst. Worte können eure Erlösung sein; Worte können auch eure Verdammnis sein.

Das ist schon eine steile Ansage, findest du nicht?

Und es kommt noch heftiger. Denn die Bibel sagt, dass Segen und Fluch (Leben und Tod) im Machtbereich der Zunge liegen.

Wenn das, was wir den lieben langen Tag alles so aussprechen, eine derart große Macht hat, sollten wir doch genauer darüber Bescheid wissen.

Darum will ich dieses Thema mit einem Akrostichon des Wortes Z-U-N-G-E erklären. 

Z - wie ZIEL

Welches Ziel, welche Richtung hat dein Leben, Freund?

Es gibt Menschen, die schon ihr ganzes Leben lang gebunden sind, weil eine Autoritätsperson (Eltern oder Lehrer) bestimmte Worte über ihnen aussprachen.

Aufgrund dessen führen sie ein manchmal sehr einsames, beengtes oder begrenztes Leben.

•  „Du bist dumm, du wirst es nie begreifen!“

• „Aus dir wird NIE etwas!“

• „Du nervst!“ …

Wer das als Kind wiederholt hörte, wird sich später tatsächlich nichts zutrauen oder mit einem ziemlich krummen Rückgrat durchs Leben buckeln, weil man es jedem möglichst recht machen und nur keinen nerven will.

Im Coaching spricht man hierbei von sogenannten Glaubenssätzen. Das sind innere Überzeugungen, die wie ein innerer Treiber, ein Autopilot unsere Persönlichkeit mitprägen.

Oft stammen sie aus der Herkunftsfamilie und haben damit zu tun, was Bezugspersonen als richtig oder falsch verstehen und was passieren wird, wenn diese Glaubenssätze nicht befolgt werden, z.B.

• „Sei immer artig und brav!“

• „So etwas macht man nicht!“

Das sind definierte Grenzen. Da wird man sich kaum trauen, zu widersprechen, um seinen Standpunkt darzulegen.

Ein anderes Beispiel ist:

•  „Schuster, bleib bei deinem Leisten!“ 

Mit solch einem Leitspruch im Herzen wirst du dich scheuen, Neues zu wagen oder aus deinem traditionellen Komfortbereich herausgehen. Denn du befürchtest, dass das doch wohl eh nix werden würde…

Wenn du vielleicht groß geworden bist mit dem Glaubenssatz

• „Glück ist nur etwas für Reiche!“ …

... dann wirst du dein Glück im Leben primär durch Vermögensaufbau zu finden versuchen. Denn häufig besitzen so geprägte Menschen die Überzeugung, gesellschaftlich nur dann anerkannt und wertvoll zu sein, wenn sie genug Geld oder Kapitalanlagen vorzuweisen haben. Und diese vermeintliche Anerkennung setzen sie gleich mit dem erstrebten Zustand des Glücklichseins.

Ein anderes Beispiel eines häufigen Glaubenssatzes, mit dem besonders Jungen aufwachsen, ist:

• „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“

Nun, vielleicht stimmt das ja sogar. Das kann ich echt nicht beurteilen. Nur sind wohl die wenigsten von diesen Jungen tatsächlich als Indianer geboren worden oder in einem Indianerstamm aufgewachsen. Bestenfalls haben sie sich zu Fasching als solcher verkleidet…  ;)

Und inhaltlich ähnlich sind die Worte:

• „Ein Junge weint nicht!“

Diesen Jungen fällt es später als erwachsener Mann oft schwer, Emotionen und Gefühle zu zeigen, was wiederum eine gelingende Ehebeziehung arg strapazieren und herausfordern kann.

Du merkst es wahrscheinlich schon: Ja, Worte haben Kraft. Sie haben Macht.

Als Eltern sollten wir deshalb sehr gut überlegen, was wir unseren Kindern sagen.

Die Worte, die wir sprechen, haben MEHR Einfluss auf die Entwicklung unserer Kinder als uns möglicherweise bewusst ist.

Alle diese Glaubenssätze sind Überzeugungen und Manifestationen aus Worten, die wie ein unsichtbares Spruchband in unserem Innern ablaufen und unseren Autopiloten steuern.

In der Folge führt das oft zu negativen Selbst- oder Fremdbewertungen.

Beispiele für ein negatives Selbstbild sind:

• „Ich bin eine Niete.“

• „Ich bin nichts wert.“

• „Ich bin fett und hässlich.“

• „Ohne mich wären die anderen besser dran.“

Aber auch umgekehrte Überzeugungen können die Folge sein, negative Fremdbewertungen, z.B.:

• „Die anderen haben doch alle keine Ahnung… alles Loser!“

• „Ohne mich läuft gar nix!“

• „Wenn ich es nicht selber mache, wird`s Mist.“

Und so, wie Worte unsere innere Einstellung prägen, bestimmen sie letztlich die Richtung, in die wir gehen.

Worte haben Einfluss auf unsere Ziele im Leben.

U – wie Unheil

Unsere Worte können Unheil stiften oder Unheil abwenden:

Stell dir bitte einmal vor Freund, du kennst eine bestimmte Person schon länger. Und diese Person ist dir auch sympathisch. Du hast diese Person als einen ehrlichen, aufrichtigen und warmherzigen Menschen kennengelernt.

Dann erzählt dir ein Bekannter etwas Schlechtes über diese Person. Nehmen wir einmal an, dein Bekannter sagt dir über diese Person, dass sie schlechte Dinge redet und tut.

Dein Bekannter lügt. Und wenngleich es eine große Lüge ist, die über der ersten Person ausgesprochen wurde, wird es dir ab diesem Moment dennoch schwerfallen, dieser ersten Person auch weiterhin so unvoreingenommen wie bisher gegenüberzutreten.

Denn wenn du diese Person das nächste Mal triffst, wirst du dich an die Aussage des Bekannten erinnern und dich fragen, ob vielleicht DOCH etwas dran ist...? 

Damit hat der Bekannte den guten Ruf dieser Person durch eine Lüge zerstört - durch Worte. 

Leider kommt ein derart verlogenes Verhalten häufiger vor, als man vielleicht glauben möchte.

Die Gründe dafür sind differenziert. Häufig jedoch werden Intrigen inspiriert von Neid, Stolz, Gier oder Angst vor Reputationsverlust.

In Jakobus 3 illustriert uns der Bruder von Jesus sehr anschaulich die gefährliche Macht der Worte. 

„Wenn wir einem Pferd das Zaumzeug ins Maul legen, machen wir uns damit das ganze Tier gefügig und können es so lenken, wie wir es wollen. 

Oder denkt an ein Schiff: So groß es auch sein mag und so heftig die Winde sind, denen es ausgesetzt ist, wird es doch von einem winzigen Ruder auf dem Kurs gehalten, den der Steuermann bestimmt. Genauso ist es mit der Zunge: Sie ist nur ein kleines Organ unseres Körpers und kann sich doch damit rühmen, große Dinge zu vollbringen.

Wie ist es denn beim Feuer? Ein Funke genügt, um einen ganzen Wald in Brand zu setzen! Auch die Zunge ist ein Feuer; sie ist – mehr als alle anderen Teile des Körpers – ein Mikrokosmos unserer unheilvollen Welt. Unser ganzes Wesen wird von ihr vergiftet; sie setzt die gesamte menschliche Existenz in Brand mit einem Feuer, das die Hölle selbst in ihr entzündet.“ 

Was bedeutet das? 

Mit dem Steuerrad wird das Ruder hinten am Schiff gelenkt. Der Kapitän eines solch großen Schiffes legt die Richtung fest, in die das Schiff fahren soll. Und der Steuermann setzt den Kurs um.

Freund, unsere Zunge ist wie das Ruder eines Schiffes.

Wenn das Ruder nicht richtig funktioniert, kann es passieren, dass das gesamte Schiff auf einen Felsen kracht.

Im übertragenen Sinne heißt das, dass du mit schlechten Worten, die über deine Lippen kommen, dazu beisteuerst 

• dass deine Ehe sprichwörtlich Schiffbruch erleidet,

• dass dein eigenes Unternehmen auf Grund laufen kann,

• dass du Beziehungen zerstören und dein ganzes Leben negativ beeinflussen kannst. 

Deshalb achte darauf, was du sagst. Deine Worte bestimmen die Richtung, die dein Leben nimmt.

Unsere Zunge ist eine Unheilstifterin, wenn wir sie nicht unter Kontrolle bekommen. (gem. Jakobus 3,8- NGÜ) Sie ist ein ständiger Unruheherd, erfüllt von tödlichem Gift. 

Und es kommt noch heftiger. Denn so, wie ein Reiter sein Pferd mit dem Zaumzeug in jede Richtung lenken kann, kannst du deinen ganzen Körper kontrollieren, wenn du deine Zunge unter Kontrolle bekommst.

Hammer…! Das und weitere hochinteressante Geheimnisse in diesem Zusammenhang fördern wir das nächste Mal gemeinsam zutage, wenn du Lust dazu hast. Es würde mich freuen.

 

Herzliche Grüße

Anett Kladrowa & das God is good Team

Event-Tipp:

Am Sonntag, dem 26. November 2017, 11 Uhr findet wieder das beliebte GOAL-Event im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna statt :) 

Vielleicht warst du noch nie dabei und hast aber schon darüber gehört. Fühle dich hiermit herzlich ermutigt, dir einfach einmal anzuschauen, was dort angeboten wird.

Das ist biblisch, denn gemäß der Bibel hat jeder Mensch die Pflicht, ALLES (selbst) zu prüfen. (1.Thess. 5,21). 

Zudem kann man damit der Aufforderung des Kirchenvorstands im aktuellen Gemeindebrief der ev.-luth. Schwesternkirchgemeinden Limbach- Kändler, Oberfrohna, Bräunsdorf, Rußdorf folgen, der ebenfalls ausdrücklich dazu ermutigt (wie Paulus in der Bibel), das Angebot, durchaus kritisch ;), zu prüfen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf dich. Sei reich gesegnet und behütet.

Mehr Infos findest du unter http://gottspric.ht/event/goal-on-sunday/2017-11-26/

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