Dein Gig-Kick für August 2017

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Hallo Freund, 

in unserem Leben gibt es immer wieder Zeiten, in denen es scheint, als würden wir in einer Sache geradezu festhängen. Das können gesundheitliche oder finanzielle Sorgen sein, Probleme in der Ehe oder mit den Kindern, berufliche Schwierigkeiten u.v.m. 

Nicht selten haben wir dann den Eindruck, dass die Last dieser Probleme alles andere dominiert und unseren gesamten Alltag bestimmt. Da fühlen wir uns ein bisschen wie die Titanic kurz vor dem Untergang… 

So ähnlich müssen sich auch der Apostel Paulus und die Besatzung des Schiffes gefühlt haben, als sie mitten in einen schrecklichen Sturm gerieten. Das Schiff wurde von den Wellen hin und her geworfen und die Lage war sehr ernst. Du kannst die ganze Begebenheit in Apostelgeschichte 27 nachlesen.

In dieser Geschichte von Paulus im Sturm ist eine geistliche Wahrheit enthalten, die uns Wegweisung geben kann, wenn WIR in einen Sturm geraten. Wir finden sie in den Versen 18-19:

"Weil uns der Sturm weiterhin mit unverminderter Gewalt zusetzte, warfen die Seeleute am nächsten Tag einen Teil der Ladung über Bord. Und wieder einen Tag später beförderten sie sogar Teile der Schiffsausrüstung eigenhändig ins Meer." 

Fällt dir etwas auf? Als der Sturm immer schlimmer wurde und das Schiff zu kentern drohte, warf die Mannschaft Ballast ab.

Manchmal müssen auch wir im Sturm einige Dinge über Bord werfen.

Deshalb habe ich einmal sieben Punkte zusammengestellt von Dingen, die wir loswerden sollten, wenn sie uns als Ballast am Weiterkommen hindern, uns einschränken oder einengen. 

Dabei soll es uns heute einmal um die ersten drei Punkte gehen. Die anderen schauen wir uns später an. 

1.Wirf deine Sorgen und Ängste über Bord

Wir alle sind versucht, uns Sorgen zu machen. Doch ist es dir schon einmal aufgefallen: Ob du dir Sorgen machst oder nicht - es ändert sich dadurch rein gar nichts.         

Denn Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl: Sie lassen dich ständig etwas tun, ohne dich voranzubringen.       

Wenn sich bei mir sorgenvolle oder ängstliche Gedanken (z.B. um mein Kind, wenn es unterwegs ist) breitmachen wollen, habe ich mir angewöhnt, unverzüglich so zu reagieren, wie es auch schon König David vor über 3000 Jahren tat. Denn damit mache ich ausschließlich gute Erfahrungen.:) In Psalm 34,5 berichtet David:

„Ich suchte den Herrn und er antwortete mir; und aus allen meinen Ängsten rettete er mich.“ 

So ist das. Was geht denn da noch darüber…?

Manchmal fehlt uns–zugegebenermaßen-der Über-oder Durchblick. Aber sei unbesorgt: Es gibt jemanden, der den absoluten Über-und Durchblick hat: Gott. 

Gott kennt die Lösung für dein Problem.

Philipper 4,6:

„Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.“ 

1.Petrus 5, 7

„… legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“

Ganz gleich, woran du dir gerade die Zähne auszubeißen scheinst, in welchem Bereich genau du FEST gefahren bist: Geh mit deinen Sorgen zu Gott. Dann kümmert ER sich darum, exzellent.

 

Eine weitere Sache, die uns als Ballast das Leben schwer machen kann, sind destruktive Verhaltensmuster. 

2.Wirf schlechte Gewohnheiten über Bord

Vielleicht gibt es einige Gewohnheiten in deinem Leben, die an sich keine Sünde, aber dennoch eine Last sind. Unnötiger Ballast kann so etwas Einfaches wie zu viel Fernsehen sein.

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich mich ertappte, wie ich einen Abend nach dem anderen vor dem Fernseher verbrachte. Das war keine Absicht, im Gegenteil. Wiederholt ärgerte ich mich über mich selbst und die „sinnfrei“ verbrachte Zeit. Wenn ich einmal vor der Flimmerkiste saß, kam ich nur extrem schwer wieder davon weg. Manchmal wusste ich am Ende eines Abends schon nicht einmal mehr, was ich zu Beginn gesehen hatte. Stattdessen blieben die Dinge unerledigt, die ich mir vorgenommen hatte zu tun. Dieser Zustand frustrierte mich zunehmend. Als dann mein Mann begann, sich über das Fernsehprogramm zu beschweren, gab ich zu bedenken, dass uns genau genommen doch wohl niemand zwinge, fernzusehen… ;) Ich kündigte den Anschluss. Rückblickend war das eine der besten Entscheidungen, zumal es in der heutigen Zeit ausreichend mediale Möglichkeiten gibt, um Nachrichten, Sport und Unterhaltung gezielt zu konsumieren. :)

Verstehe mich bitte richtig, Freund, Fernzusehen ist an sich keine Sünde, aber es kann auf jeden Fall unnötiger Ballast sein. Es kann dich daran hindern, von Gott zu hören – besonders dann, wenn du in einer Krise steckst, weil es dich ablenkt und behindert. Bei mir war das so.

Gibt es in DEINEM Leben etwas, von dem du gerade erkennst, dass nicht DU diese Gewohnheit kontrollierst, sondern sie dich…?

Prüfe diese eingefahrenen Verhaltensmuster und dann reagiere ganz entschieden!

Wenn du aus deiner Festgefahrenheit heraus willst, dann wirf Ballast in Form schlechter Gewohnheiten ab!

 

In einigen Fällen ist die Veränderung von eingefahrenen Verhaltensmustern jedoch nicht möglich, ohne auch das Umfeld zu verlassen, in dem man sich bisher bewegte.

Das ist der nächste Punkt.

3.Stelle dein Umfeld auf den Prüfstand

Manchmal ist es notwendig, aufzubrechen… Einer, der auf Gottes Anweisung hin losging, war Abraham. (1.Mose 12)  Er war überreich und übernatürlich gesegnet, was jedoch daran gebunden war, dass er gemäß der Bestimmung Gottes lebte und Gottes Ruf FOLGTE. 

Auch WIR werden nur dann den vollen Segen in unserem Alltag erleben, wenn wir unserem Lebenszweck entsprechend leben und LOS gehen, wenn es Zeit dazu ist.

Abraham verließ Ur, die Stadt der Chaldäer, von der berichtet wird, dass sie

• eine der höchstentwickelten Städte der antiken Welt war,

• Straßen aus Kopfsteinpflaster hatte,

• ein unterirdisches Abwassersystem besaß und

• ein begehrtes Handelszentrum war.

Daran kannst du erkennen, dass Abraham durchaus zunächst einmal etwas RISKIEREN musste, als er Gottes Ruf folgte. Er musste alles Vertraute verlassen, alle seine Sicherheiten und seinen Komfort.  

Er MUSSTE Neues wagen, Bewährtes und Gewohntes hinter sich lassen, Neuland beschreiten. 

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren. (André Gide)

Allerdings solltest du nie leichtfertig weglaufen, nur, weil du dich im Augenblick vielleicht nicht wohl fühlst. Verlass diesen Ort erst, wenn Gott es dir sagt. Das hat auch etwas mit Demut zu tun. Demut ist das Gegenteil von Stolz. Und nebenbei bemerkt: DEMUT bedeutet, unter etwas zu bleiben. Die Bibel sagt in 1.Petr 5, 6 (LUTH 2017)

„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu Seiner Zeit.“

Abraham ist ein gutes Beispiel dafür. Es bedeutet, dass wir unter Gott bleiben.

BLÜHE dort, wo Gott dich hingestellt hat. :)

Aber habe keine Angst, Neues zu wagen, wenn Gott dir genau DAS aufs Herz legt.

 

Damit kommen wir zum nächsten Punkt: Manchmal ist es notwendig, dass wir bereit sein müssen, Beziehungen loszulassen.

Wenn du Lust hast, Freund, knüpfen wir genau hier das nächste Mal an. :)

 

Ich hoffe, ich konnte dir den einen oder anderen kleinen Impuls geben, der dir helfen kann, unnötigen Ballast loszuwerden und einen drohenden Untergang im Sturm zu vermeiden.

 

Bis zum nächsten Mal.

Herzlichst Anett Kladrowa & das God is good Team

 

Event-Tipp: 

Am 27. August 2017, 11 Uhr, ist wieder GOALon Sunday im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna. :) 

http://gottspric.ht/event/goal-on-sunday/2017-08-27/

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