Dein Gig-Kick für April 2017

---

Hallo Freund, 

das Leben könnte ewig dauern, würde man dabei nicht vom Tod gestört… 

„Das Leben ist halt limitiert“, sagt sich vielleicht mancher und seufzt, wenn er vom plötzlichen Tod eines Freundes erfährt. In solchen Situationen wird uns allerdings schlagartig bewusst, dass es jederzeit auch mit UNS hier zu Ende sein kann.

Tod ist nicht wirklich unser Komfortthema und wird deshalb sprichwörtlich gerne totgeschwiegen… Gerade deshalb will ich dich heute mit ein paar sehr rennentscheidenden und wertvollen Impulsen beschenken. 

Wenn du vielleicht schon in Museen oder Kirchen alte Grabplatten berühmter Persönlichkeiten gesehen hast, dann weißt du, dass links das Geburtstdatum steht, rechts das Sterbedatum und dazwischen ist ein Strich. 

Ergo: Irgendwann "reduziert" sich das Leben eines Menschen für die Nachwelt auf ein Datum am Anfang und eines am Ende und einen Strich dazwischen…

Und zwischen diesen beiden Zahlen steckt ein ganzes Leben:

Alles Lernen

Alle Sorgen

Alle Herausforderungen

Alle Wünsche

Alle Arbeit

Alle Freude

Alle Sehnsüchte 

Auf das Datum am Ende kann man individuell Einfluss nehmen, man kann es verkürzen - nicht verlängern. Auf das Datum am Anfang hat man keinen Einfluss. Aber das, worauf man Einfluss nehmen kann, ist der Strich dazwischen.

Und weil das schon immer so war und auch immer so sein wird, gilt das auch für dich und DEIN Leben. Vielleicht hast du ja Lust auf ein kleines Gedankenspiel: Stell dir doch einmal vor, wie DEINE Lebenszeit in Zahlen ausgedrückt zukünftig wohl aussehen könnte… ;) Nun, die Zahl links ist dir bereits bekannt – dein Geburtsdatum. Dann kommt der Strich und auf der rechten Seite ist da noch ein Fragezeichen… Dieses Fragezeichen steht nicht dafür, OB dieser Tag kommt, sondern lediglich WANN. 

Beide Daten liegen nicht in deiner Hand. Was in deiner Hand liegt ist der Strich dazwischen. Und diese kleine Übung zeigt sehr deutlich: Dieser Strich ist BEGRENZT. Ich sag`s nicht gerne, aber du wirst sterben.

Aber weißt du was: Das macht diese Tage hier dazwischen zu etwas ganz Besonderem, denn sie sind wertvoll und einzigartig. Diese Tage dazwischen sind nicht unbegrenzt reproduzierbar.

Was passiert, wenn wir merken, dass Dinge begrenzt sind? Wir ACHTEN sie mehr! Wir schätzen sie mehr wert. Wir merken plötzlich: Das ist kostbar. 

Verknappung führt dazu, dass wir mehr zugreifen. Wir achten es mehr. Die Tatsache, dass unser Leben einmal endet, ist der Schlüssel dazu, dass wir es als wertvoll ansehen, dass wir es nicht vergeuden… dass wir es nicht verplempern oder zubringen wie einen Abend vor dem Fernseher: Die Zeit ist vergangen, aber wir wissen eigentlich gar nicht genau, WOMIT. 

Wenn dir dieses Prinzip klar wird, dann weißt du, wenn du einen Regenbogen siehst: „Ich werde nicht unendlich viele Regenbögen sehen. SO einen Regenbogen wird es nicht noch einmal geben.“ … oder Sonnenuntergänge… oder die Zeit mit unserem Ehepartner - sie ist begrenzt.

Irgendwann werden auch wir Abschied voneinander nehmen. Ist uns das klar? 

Wie schaut das aus mit alltäglichen Arbeiten - Wäsche waschen, Essen kochen, Getränkekisten einkaufen, putzen, Rasen mähen, … Manchmal empfinden wir das als echt nervig…  Mir fällt da gerade Samuel Koch ein, den ich 2015 an einem seiner Vortragsabende erlebte. Er verletzte sich bei einem Sprung 2010 so schwer, dass er seitdem ab dem Hals querschnittgelähmt ist. Wie oft würde sich wohl jemand wie er wünschen, Rasen mähen zu KÖNNEN, putzen zu DÜRFEN… Ganz alltägliche Arbeit scheint manchmal nervig, aber in Wirklichkeit ist sie kostbar. Ein Geschenk.

Wenn wir mal nicht mehr so können, weil wir krank geworden sind oder im Krankenhaus liegen, dann merken wir plötzlich, wie wenig wir das wertgeschätzt haben, was man das "normale Leben" nennt. Es ist uns anvertraut. Es ist KOSTBAR. Es ist Gottes Geschenk an uns. Und wir sollen und dürfen es nutzen und genießen- in JEDEM Moment!

WIE OFT bist du gar nicht wirklich da, weil du in Gedanken irgendwo anders bist, du dir Sorgen machst z.B.... Aber DIESER Moment ist kostbar... Und die Tatsache unseres Todes verweist uns auf diese Wahrheit. 

Trotzdem versuchen viele, die Tatsache des Todes zu verdrängen… WARUM eigentlich? Warum ist uns der Tod so unangenehm?  Psychologen sagen, unser Denken ist so mit dem SEIN verknüpft, dass die Tatsache, wir könnten einmal NICHT sein, NICHT zu DENKEN ist. 

Zudem wird die Gesellschaft immer narzisstischer, selbstzentrierter, egoistischer. Alles dreht sich nur um mich. Und wenn die Welt sich um MICH dreht, was soll denn dann passieren, wenn ich nicht mehr da bin...?!  Das ist der Horror! Das DARF nicht sein! Und so wird der Gedanke an den Tod verdrängt. 

Ich hörte von einer Frau aus Bremen, die zu ihrem Ehemann sagte: "Du, wenn einer von uns beiden mal stirbt, ziehe ICH wieder nach Bremen." ;) 

Es mag verständlich sein, dass wir den Tod nicht gerne in unser Denken einbeziehen, aber es ist nicht klug. 

Die Bibel zeigt uns einen anderen Weg: Der Schreiber des Psalm 90 (Vs12- LUT) bittet Gott:  „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

Es ist nicht klug, den Tod auszublenden. Es ist der Schlüssel zu einem weisen und damit guten Leben. 

Wenn du schon einmal bei einer Trauerfeier warst, weißt du, dass dies ein sehr spezieller Moment ist. Die Endlichkeit unseres Seins hier auf der Erde wird uns dann für kurze Zeit wirklich vor Augen geführt und bewusst. 

Bei vielen von uns kommt durch dieses kurze Innehalten auch ein Bewusstsein im Herzen hoch, das uns sagt, man müsste selber mal einiges im eigenen Leben auf den Prüfstand stellen. Da wird uns vielleicht kurzzeitig klar, dass es echten „Handlungsbedarf“ gibt. Das ist, als würde in unserem Herzen ein leises Alarmglöckchen läuten. … Ja, …es könnte morgen schon vorbei sein…

… "Aber das hoffen wir doch mal nicht…" Und so sind wir froh, wenn die Trauerfeierlichkeit zu Ende ist, ...früh genug, um wirklich ernsthaft ein paar Möbelstücke in unserem Herzen und in unserem Leben umstellen zu müssen. Auch das Alarmglöckchen wird schnell wieder abgeschaltet.

UNSEREN Tod können wir uns oft nicht vorstellen, weil wir – verständlicherweise- keine Erfahrungen damit haben. Es trifft nämlich immer nur die anderen… ;)

Doch nur weil WIR vielleicht nicht in der Lage sind, und das vorzustellen oder nur weil WIR es noch nicht erlebt haben, heißt das nicht, dass es nicht doch ganz REAL ist und auch UNS treffen wird. 

Nur weil ich mir meinen eigenen Tod nicht vorstellen kann – es oft auch gar nicht WILL – werde ich nicht darum herumkommen: Die Wahrscheinlichkeit zu sterben liegt aktuell bei 100 Prozent.

Vielleicht hast du das Gefühl, es sei krank, über den Tod nachzudenken. Aber im Grunde ist es extrem ungesund, so zu leben als gäbe es den Tod nicht und nicht über das Unausweichliche nachzudenken.

Nur ein Narr bereitet sich nicht auf das vor, was uns alle einmal treffen wird. Wir sollten also lieber MEHR statt weniger über die Ewigkeit nachdenken.

Genauso wie die neun Monate, die du im Bauch der Mutter zugebracht hast, eine Vorbereitung auf dieses Leben waren, ist auch das Leben, dass du auf dieser Erde zubringst, eine Vorbereitung auf das nächste.

Im Vergleich zur Ewigkeit ist unsere Zeit hier auf dieser Erde nur ein Wimpernschlag, aber einer mit ewigen Folgen. Und was „ewig“ bedeutet können wir uns NICHT wirklich vorstellen. Es GIBT ein Leben vor unserem irdischen Tod und es gibt eines danach.

Anders als die meisten heutzutage, hatte der Apostel Paulus viel stärker in dem Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit gelebt. Und anders als für die meisten ist dieses Thema für ihn mit ganz viel Hoffnung verbunden gewesen. Sterben ist für ihn wie ein Wohnortwechsel aus einem jederzeit abbrechbaren Nomadenzelt hinein in das feste, für immer stabile Wohnhaus gegenüber. „Wenn aber das unsere Zukunft ist“, ruft uns Paulus zu, „dann lasst uns schon jetzt für DEN leben, der drüben an der Tür auf uns wartet!“ 

"Denn der Inhalt meines Lebens ist Christus, und deshalb ist Sterben für mich ein Gewinn.“ (Paulus in seinem Brief an die Philipper 1,21) 

Wenn du Jesus in deinem Herzen hast, dann brauchst du keine Angst vor dem Tod zu haben.

Jesus ist die Tür zur Ewigkeit und dein zuverlässiger und treuer Verteidiger. Und er ist eine Kraftquelle, auch und besonders dann, wenn wir einen nahestehenden Menschen durch Tod verlieren. Natürlich sind dann auch Christen traurig über den Verlust, aber sie verzweifeln nicht. Und natürlich weinen auch Christen, wenn ein lieber Mensch gestorben ist. Aber sie sind dennoch nicht hoffnungslos.

Theodor Fontane drückt das wie folgt aus:

"Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung und selbst in Heiterkeit weiterleben." 

Freund, vielleicht hast du noch keine echte Liebesbeziehung zu Jesus - du liest aber gerade JETZT diesen Brief an dich… Und ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass du das ausgerechnet jetzt tust.

Du könntest in diesem Moment alles Mögliche tun - du liest aber diese Zeilen. Das sagt doch etwas aus… 

Es sagt aus, dass du SEHNSUCHT hast.  

Es sagt aus, dass du nach etwas suchst, … dass du Fragen hast.

Ich möchte dir sagen, dass Jesus die Antwort ist. Er ist für die Sünde der Welt gestorben, an unserer Stelle. 

Gott liebt die Menschen so sehr, dass er seinen Sohn auf die Erde schickte - nicht, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu RETTEN.

Jesus starb am Kreuz für unsere Schuld und am drittenTag wurde er auferweckt. Die Bibel sagt, wenn wir DAS im Herzen glauben und Jesus als unseren Herrn bekennen, WERDEN wir gerettet. 

„Der Menschensohn ist gekommen, Verlorene zu suchen und zu retten." (Lukas 19,10) 

Und so fragt dich Jesus in diesem Augenblick ganz persönlich: „Freund, merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben." (gem. Offenbarung 3,20)

Ein ehrlich gemeintes, einfaches Gebet genügt, um Jesus in dein Leben einzuladen. Er wird dir überraschende Dinge schenken und dir alle Hilfe und Unterstützung dabei zukommen lassen, um „deinen Strich dazwischen“ mit dem bestem Leben zu füllen, viel besser als du es dir womöglich vorstellen kannst.

Einen glücklichen Monat April und ein gesegnetes Osterfest wünscht dir Anett Kladrowa im Namen des God is good Teams :) 

 

Ein Beispielgebet findest du hier: http://gottspric.ht/lade-jesus-in-dein-leben-ein/

http://gottspric.ht/der-wert-der-zeit/

http://gottspric.ht/hurra-wir-leben/

 

---

Copyright 2017 God is good e.V., Alle Rechte vorbehalten.

Du empfängst diese Mail, weil Du oder jemand anderes Dich für den Gig-Kick Newsletter eingetragen hat.

Solltest Du über unsere Internetseite www.gottspric.ht auf unseren monatlichen Newsletter aufmerksam geworden sein, kannst Du ihn gern kostenfrei abonnieren:  http://gottspric.ht/newsletter/

Vielen Dank für Dein Interesse an God is good!

 

Bei Fragen/Feedback kannst Du uns gern kontaktieren:

http://gottspric.ht/kontaktformular/

Mail:

     kontakt@gottspric.ht

     anett.kladrowa@gottspric.ht

Postanschrift:

     God is good e.V.

     Postfach 1113

     09212 Limbach-Oberfrohna