Dein Gig-Kick für September 2016

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Hallo Freund, 

in den letzten Tagen wurde ich vermehrt darauf angesprochen, noch einmal die besondere Bedeutung des Zusammenhangs von Körper, Geist und Seele für unsere Gesundheit aufzugreifen. Du erinnerst dich vielleicht -im Gig- Kick Mai 2016 beleuchteten wir dieses vielschichtige Thema schon einmal. 

Einsteigen wollen wir heute mit einer bemerkenswerten Story von John Davison Rockefeller und dem Geschäft seines Lebens. Rockefeller war ein US-amerikanischer Unternehmer und gilt als einer der reichsten Menschen der Neuzeit. 

Ich las, dass John D. Rockefeller als junger Mann voller Ehrgeiz war. Als er groß ins Ölgeschäft einstieg, trieb er sich zu immer höheren Leistungen an. Mit 33 Jahren war er bereits Millionär, mit 53 damals der erste Milliardär. Diesen Erfolg bezahlte er mit seiner Gesundheit. Seine Verdauung war ruiniert. Sämtliche Haare fielen ihm aus. Er sah aus wie eine Mumie. Was nützte ihm ein Wochenverdienst von einer Million Dollar? Er hatte den nahen Tod vor Augen.

Eines Nachts ging ihm ein Licht auf:" Du nimmst einmal nichts mit, keinen Dollar." Er fing an, auf Gottes Wort zu hören. Das veränderte ihn. Er stellte sein Geld zur Verfügung und gründete eine Stiftung. Die Rockefeller Foundation hilft in Gebieten dieser Welt, wo die Not zum Himmel schreit. Sie unterstützt Universitäten, Krankenhäuser und Missionsgesellschaften.

Er wurde ein gesegneter Mann – auf ganz neue Weise. Mit 98 Jahren starb er mit einem Herzen voller Liebe.

Diese Geschichte zeigt auf sehr eindrückliche Weise den Zusammenhang zwischen unserer körperlichen Gesundheit und unserer Seele (unserer Herzenseinstellung - „unserem Gemüt“, wie es auch manchmal genannt wird) auf. Vielleicht hast du ja schon einmal den Ausspruch gehört: „Das schlägt mir auf`s Gemüt.“ Wir meinen damit, dass es uns dann nicht gut geht.

Wenn wir in einem Teil unserer Persönlichkeit - bestehend aus Körper, Geist und Seele- leiden bzw. krank sind, wirkt sich das unmittelbar und direkt auf die beiden anderen Bereiche aus.

Am besten verständlich wird uns das meist, wenn wir von körperlichen Leiden ausgehen. Wenn du z.B. einen grippalen Infekt hast und permanent am Schniefen und Husten bist, dann weißt du, dass sich das durchaus  direkt auswirkt auf deinen Geist (du bist dann niedergeschlagen und down) und deine Seele (du arbeitest unkonzentrierter, uneffektiver, fühlst dich antriebslos und bist zudem sehr wahrscheinlich auch deutlich unkreativer als gewohnt).

Oder wenn du ein Bein gebrochen hast, vielleicht auf fremde Hilfe angewiesen und wochenlang zur Zwangspause verdonnert bist, dann kann das schon „nerven“. Dann leidet deine Seele ebenso darunter wie dein Körper selbst und auch dein Geist kommt an seine Grenzen, wenn er zu verzweifeln droht.

Und genauso wie das Zusammenspiel aller drei Bereiche ausgehend von einem körperlichen Mangel ineinander zahnt und komplex zusammenwirkt, funktioniert dies ausgehend von einem Problem des Geistes oder eines seelischen Leidens. Aus allen Bereichen des „ICH`s“ kann der Defekt kommen, der sich dann auf unser Ganzes auswirkt.

Vielen Menschen ist das nicht bewusst. Wenn sie ein körperliches Problem haben, denken sie nicht groß nach, sondern gehen einfach zum Arzt. Der soll dann etwas verschreiben, um die Beschwerden zu beenden oder wenigstens nachhaltig zu lindern.

Jahrelang habe ich es genauso gemacht. Inwieweit das immer clever war, darf hinterfragt werden… ;) Ich will dir das am Beispiel eines Autos verdeutlichen:

Stell dir bitte einmal vor, du befindest dich auf einer Autofahrt und hast ein bestimmtes Ziel. Auf dem Weg zu diesem Ziel wirst du „gestört“ durch das Aufleuchten eines Kontrolllämpchens auf dem Armaturenbrett. Du lässt dich davon „stören“, bist möglicherweise verärgert, hältst aber an und rufst den Pannendienst an.  

Dann kommt der Pannendienst und fragt: „Sie haben mich gerufen – worum geht`s denn? Was ist passiert?“ „Naja“, antwortest du, „… weil dieses Lämpchen aufleuchtet.“

Der Pannendienst fragt dich: „Sie wollen also, dass es  nicht mehr leuchtet?“ „Ja, genau. Das ist richtig.“, antwortest du.

Der Pannendienst schraubt es heraus. Dann wendet er sich dir zu und verkündet zufrieden: „So - es leuchtet nicht mehr. Gute Fahrt!“

Ich nehme an, dass du an dieser Stelle ziemlich enttäuscht wärst oder auch verärgert. Obwohl rein wörtlich genommen alles stimmt:

Du hast ihn gerufen, weil das Lämpchen leuchtete. Du wolltest, dass, wenn er geht, dieses Lämpchen nicht mehr leuchtet.

Nur das DAZWISCHEN ..., das hattest du dir anders vorgestellt. Eigentlich wolltest du, dass dieser Pannendienst das Leuchten des Lämpchens unnötig und überflüssig macht. Du hattest erwartet, dass er das Lämpchen als Aufforderung versteht, die wahre Ursache zu suchen.

Es war ja offenkundig, dass sich die eigentliche Ursache für den Defekt auf einer Ebene befand, die für dich nicht so vordergründig sichtbar war. Du gingst davon aus, dass, indem der Pannendienst DAS wieder in Ordnung bringt, das Leuchten des Kontrolllämpchens überflüssig würde.

Wozu erzähle ich dir das? Nun, ein Krankheitssymptom ist vergleichbar mit solch einem Lämpchen. Eigentlich sollten wir es als Freund einstufen, denn genau genommen macht es uns auf etwas aufmerksam, das nicht in Ordnung ist. Es „stört“ uns zwar zugegebenermaßen in dem Augenblick, wenn es zutage tritt, aber wenn wir uns „stören“ lassen, verhindert es noch größeren Schaden.

Vor weit über zehn Jahren hatte ich massivste gesundheitliche Probleme. So plagten mich beispielsweise heftige Magenkrämpfe, mein Rücken schmerzte, die Zähne rumorten… Und obwohl ich im allgemeinen eher zur „schmerzresistenteren“ Gattung Mensch gehöre, war ich ständig bei irgendwelchen Fachärzten vorstellig; die Beschwerden waren nahezu unerträglich. Sie waren auch nicht eingebildet. Blut im Stuhl – das war absolut real. Zweifel ausgeschlossen. Doch weder die Rektoskopie noch eine Magenspiegelung oder all die anderen zahlreichen Facharztkonsultationen brachten eine Lösung oder Erleuchtung. Alle Untersuchungen waren „o.B.“ - ohne Befund.

Die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele kannte ich damals noch nicht. Einige Zeit später kam es dann aber zur Trennung einer langjährigen Beziehung. Als hätte jemand einen Schalter betätigt, waren augenblicklich alle Krankheitssymptome verschwunden.

Mich hat diese Erfahrung absolut geflasht und sie hat mein Leben von da an völlig verändert. :)

Was war passiert? Das ursprüngliche Problem lag ganz klar im Bereich meines Geistes und meiner Seele. Das überging ich: Die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen dem wahren Problem und meinem, damals fast greisenhaft anmutenden Gesundheitszustand blendete ich als Thema völlig aus.

Wenn jedoch die Seele an einer Stelle leidet, ich das aber über längere Zeit ignoriere (darin sind viele Menschen Weltmeister), dann WIRD das Auswirkungen auf meinen Körper haben. Das liegt in der Natur der Sache. Der Defekt in einem Bereich meines „ICH`s“ wirkt sich immer auf mein Ganzes aus.

Ich bin überzeugt davon, dass Krankheitssymptome sich oft noch verstärken oder auch zu weitreichenden Krankheiten führen können, wenn man die Warnsignale ignoriert oder nicht angemessen darauf reagiert. Das sollten wir nicht unterschätzen.

Natürlich ist es ganz großartig, dass es heutzutage so kompetente Ärzte gibt und dass wir in einem Staat leben, der ein hochentwickeltes Gesundheitswesen unterhält. Ich selbst nutze es dankbar.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch gelernt, mich als ERSTE Reaktion auf körperliche Beschwerden zu reflektieren, ob der „Verursacher“ nicht tatsächlich an einer anderen Stelle auszumachen ist. Sehr oft wurde ich fündig. ;) Und überraschenderweise machte diese Strategie in vielen Fällen den Weg zum Doc im Nachgang einfach überflüssig. So erkannte ich z.B., dass die Nackenschmerzen daher kamen, dass mir eine Person unangemessen „im Nacken saß“ und mir das „Druck“ machte.

Früher (manchmal auch noch heute) fragten die Ärzte: „Was FEHLT Ihnen denn?“ Und dann schilderte der Patient seine Krankheitssymptome, ohne sich bewusst zu sein, dass er genau genommen in vielen Fällen schon die Lösung schilderte.

Beispielsweise stellte ich fest, dass, wenn ich Schulterschmerzen hatte, ich mir tatsächlich irgendetwas zu tragen „aufgeladen“ hatte, was genau genommen gar nicht meine Baustelle war. Ich hatte mich mit einer Sache belastet, die eigentlich hätte ein anderer tragen müssen.

Wenn ich z.B. Rückenschmerzen habe, darf ich mich gerne einmal hinterfragen, ob mir möglicherweise in einem bestimmten Bereich das notwendige Rückgrat im Alltag fehlt. Die Themen mal eben „unter den Teppich zu kehren“ ist keine Dauerlösung. Die "Teppichbuckel" werden im Laufe der Zeit immer größer und man stolpert nur heftiger darüber.

Nun, das ist ein wirklich spannendes Thema. Wir können heute leider nicht tiefer eindringen.

Resümierend wird aber hier schon klar: Das Verstehen und Beachten der immensen Verzahnung von Körper, Geist und Seele hat letztlich SPÜRBARE Auswirkungen auf unsere körperliche Gesundheit und damit auf unsere tägliche Lebensqualität.

„Die Krankheit ist derjenige von allen Ärzten, auf den man am ehesten hört: Der Güte, dem Wissen gibt man Versprechungen; man gehorcht dem Leiden.“                            (Marcel Proust) 

Wichtig zu wissen ist es, dass Krankheiten NIEMALS von Gott kommenIch habe wiederholt Menschen erlebt, die so etwas behaupten. Die Wahrheit ist: „Von oben kommen NUR GUTE Gaben und VOLLKOMMENE Geschenke.“ (Jakobus 1,17)

Aber manchmal muss Gott diese „Kontrolllämpchen durchlassen“, damit wir wachgerüttelt werden und um Schlimmeres zu verhindern. Ich sagte es bereits: Wir können manchmal weltmeisterlich sein im Verdrängen und merken gar nicht, dass wir uns dabei selber nur immer mehr schaden. Weil Gott dich und mich liebt, will er unser Unglück verhindern.

Vielleicht bist du in irgendeinem Bereich deines Lebens schon längere Zeit MEHR herausgefordert, als es GESUND für dich ist. Möglicherweise hast du aktuell gar keinen Plan wie du aus deinem Hamsterrad herausfindest und dein Thema wieder unter die Füße bekommst. Es gibt für derartige Fälle die sogenannte „Notrufnummer 5015“: „Rufe mich an in der Not und ich will dich erretten und du sollst mich preisen!“, spricht Gott in Psalm 5015. Gott ist der kompetenteste Arzt des gesamten Universums. (2.Mose 15,26) 

Lass dir von IHM helfen, wenn deine Seele leidet und sich nach Heilung sehnt. Ignoriere es nicht länger, wenn ein oder mehrere körperliche Kontrolllämpchen bereits angegangen sind.

Du weißt, dass allein das körperliche„Lämpchen“ abzuschalten den seelischen und geistlichen Defekt nicht behebt. Mach es stattdessen wie John D. Rockefeller und beginne, auf Gottes Wort zu hören.

Dieses Wort hat die Kraft, gebrochene Herzen zu heilen, Fesseln zu sprengen und Lösungswege für JEDE Baustelle deines Lebens aufzuzeigen. Wenn du dich davon leiten lässt, WIRD es dich positiv verändern – in allen Bereichen deiner Persönlichkeit. Das ist das Geschäft des Lebens. Und du allein entscheidest, ob es auch DEIN Geschäft des Lebens ist.

Die guten Wünsche aus dem 3. Johannesbrief (NLB) will ich dir, Freund, heute deshalb als ganz persönlichen Gruß schenken:  

„Geliebter, ich wünsche, dass es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht.“

Deine Anett Kladrowa im Namen des God is good Teams

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