Dein Gig-Kick für Juli 2016

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Hallo Freund,

„Endlich Sommer!“, jubeln derzeit viele Erwachsene… und mit „Endlich Ferien, endlich FREI!“ setzen die „schulpflichtigen Kleinvölkerstämme Sachsens“ ;) seit Freitag noch eins drauf. :) 

Zu wissen, dass man schul- oder arbeitsfrei hat, verleiht der Fantasie doch regelrecht schon Flügel, oder?  Wir sehen dann träumend den strahlend blauen Urlaubshimmel direkt schon über uns, während wir in Gedanken schon am Meer oder in den Bergen unsere „Freiheit“ genießen…Freiheit…welch großes Wort… und was assoziieren wir nicht alles damit? >> Selbstbestimmt den ganzen Stress hinter sich lassen, nach Belieben die Zeit einteilen, das tun, worauf man Lust hat, ... einfach “ leben“… 

Mancher ist dankbar, wenn er in der glücklichen Lage ist, seinen Urlaub mit seinen Lieben wirklich genießen zu können. Bei manchem ist selbst diese Zeit des Jahres mehr Frust als Lust, weil die Ehe schief hängt, weil die Kinder Probleme machen, weil er das Gefühl hat, sich nur noch irgendwie im Hamsterrad zu drehen, zu funktionieren, schon lange nicht mehr zu A-gieren, bestenfalls noch vor dem Kollaps jedes Mal notfallmäßig zu REA-gieren,… Ein Loch im Alltagsfrust wird gestopft, um kurz darauf festzustellen, dass zwei neue sich aufgetan haben…. 

Urlaubs-Freiheit mutiert zur Mogelpackung und ein Gefühl der Machtlosigkeit, des ausgesetzt und getrieben seins macht sich breit, Ohnmacht und Verzweiflung kehren ein…. Und dann fragt man sich vielleicht: Was hat das alles denn noch für einen Sinn? Wem genüge ich denn überhaupt…?! Wer bin ich denn wirklich? Wo ist der Ausgang aus meinem Hamsterrad?

Der eigene Zustand gleicht dann möglicherweise eher dem eines Gefangenen - eingesperrt in alltäglichen Sorgen, Verpflichtungen, Ärger und Frust…

Und dann wird sie wieder spürbar - ganz tief und real im Herzen: die SEHNSUCHT nach ECHTER Freiheit… ja, …und WIE!

Wenn dir das bekannt vorkommt, dann habe ich gute Nachrichten für dich: Erstens bist damit nicht allein und zweitens muss dieser Zustand nicht so bleiben. Genau genommen verfügst du sogar bereits über den Schlüssel zum Verlassen deines Hamsterrades, warst dir dessen unter Umständen nur bis heute nicht bewusst. 

Viele Menschen sehnen sich nach Freiheit. Ich erinnere mich, wie ich vor vielen Jahren einmal in einem ruhigen Moment auf das weite Meer hinaus schaute… überall war nur unendlich viel Wasser…und ganz weit hinten der Horizont. Und ich dachte damals, wie abenteuerlich das wohl sein müsste, wenn ich einfach in James-Cook-Manier mit einem Segelschiff wie vor 250 Jahren auf`s Geratewohl in See stechen könnte,…nichts als die Unendlichkeit und die Freiheit vor der Nase… ;)) Jetzt belächelst du mich vielleicht, aber das habe ich damals tatsächlich gedacht, denn da war eine unerklärbare Sehnsucht nach eben dieser Freiheit und Unendlichkeit in mir.  

Aber wann ist man denn tatsächlich frei?

Ich behaupte: Erst wenn du aufhörst, dich nach Freiheit zu sehnen, bist du wirklich frei.

Matthias Claudius beschrieb es einmal so: 

„Wenn ein Fisch im Wasser ist,so hat er kein Verlangen nach dem Wasser,sondern lässt sich`s wohl darin sein; wirft man ihn aber auf`s Land, so fühlt er,dass er nicht ist, wo er seiner Natur nach sein sollte und springt und zappelt. 

Wenn also wir Menschen ein angeborenes Verlangen nach Unsterblichkeit haben, so ist klar, dass wir in unserer jetzigen Lage nicht da sind, wo wir sein sollten. Wir zappeln auf dem Trockenen und es muss i r g e n d w o  ein Ozean für uns sein.“   

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Erlebnis meiner Kinderzeit ein - ich muss im Grundschulalter gewesen sein.

Damals hatten meine Eltern für meine zwei Brüder und für mich einen ganz besonderen Ferienaufenthalt organisiert - vergleichbar mit heutigen Erlebniscamps. Es war jeden Tag eine Menge los, mega Fun und Action. Es wurde alles angeboten, was man in dem Alter cool finden kann. Doch als abends das Licht aus war, rollten bei mir die Tränen - ich erinnere mich, fürchterliches Heimweh gehabt zu haben. Es war extrem!

Weil ich wusste, dass mir vor Ort niemand wirklich helfen konnte, erzählte ich niemandem davon.  Allerdings hielt mich genau dieses Heimweh während der gesamten Zeit davon ab, all die wunderbaren Angebote dieses tollen Camps zu genießen. Obwohl die Rahmenbedingungen sehr komfortabel und außergewöhnlich gut waren, war ich nicht glücklich. Ich spürte einen Kummer, der mir sagte, dass ich tief in meinem Herzen nicht an diesem Ort sein wollte. Ich wollte nach Hause, einfach nur nach Hause.

Wozu erzähle ich dir das? In meiner Praxis als Coach und Seelsorger erlebe ich immer wieder, dass Klienten Rat suchen, weil sie ihr Leben nicht wirklich genießen können. Sie fühlen sich tief in ihrem Herzen unglücklich, niedergeschlagen und werden von Sorgen, Ängsten und Selbstzweifeln entmutigt. Dabei fällt mir auf, dass dieses Phänomen durchaus unabhängig vom sozialen Kontext auftritt. Es betrifft Personen, die sich in herausfordernden sozialen Verhältnissen bewegen ebenso wie Klienten, die von den äußerlich erkennbaren Einkommens- und Lebensverhältnissen her betrachtet allen Grund zum glücklich sein haben sollten.  

Natürlich ist jeder persönliche Fall in sich ganz individuell angelegt und bedingt vor diesem Hintergrund singuläre Lösungsschritte. Gleichzeitig gibt es eine Tatsache, die ich hier gerne einmal als „roten Faden der Erkenntnis“ bezeichnen möchte. Lass es mich einmal so erklären: 

Mit viel Liebe zum Detail schuf Gott jeden Einzelnen von uns - mit ganz individuellen Gaben und Fähigkeiten wurden wir ausgestattet und mit ganz unterschiedlichen Bestimmungen. Eines ist uns aber allen gemeinsam: Bei der Schöpfung jedes Menschen legte Gott  in seiner Liebe ein Stück von sich selbst in uns hinein.

D.h., in unserem Herzen ist ein Platz vorgesehen und freigehalten, den NICHTS auf der Welt, NICHTS auf der GANZEN großen weiten Welt, ausfüllen kann, als allein Gott. 

Er ist unsere ursprüngliche Heimat und unser Zuhause. Wir sind Gottes geliebte Kinder.

So werden wir immer wieder eine innere Sehnsucht nach Gott haben, solange bis wir ihn gefunden haben, genauer gesagt sogar solange, bis wir wieder zu Hause sind. Man kann diesen Zustand auch „Heimweh“ nennen.  

Und solange wir nicht gefunden haben, wonach wir tief in unserem Innern suchen, werden wir weiter suchen. So ist das mit allen Dingen im Leben.

Viele Menschen sehnen sich heutzutage nach Freiheit, was logischerweise gleichzeitig bedeutet, dass sie diese noch nicht endgültig gefunden haben.

Wie aber findet ein Mensch Freiheit?  

Zunächst muss uns tatsächlich KLAR sein, dass wir alle Kinder Gottes sind und somit keiner von uns zufällig entstanden ist. Möglicherweise war der eine oder andere von seinen irdischen Eltern „nicht geplant“ wie man so schön sagt und meldete sich „überraschend“ an. Aber sei versichert: Für Gott war das keine Überraschung. :) GANZ GENAU SO war es geplant von Ihm und so war es gut.

(Schöpfungsgeschichte: 1.Mose 1,31) Wir alle sind kein Zufallsprodukt. Und so, wie sich Kinder ganz normal nach Ihrem Zuhause sehnen, sehnen wir alle uns tief in unserem Innersten nach unserem ursprünglichen Zuhause, ganz egal, ob uns das bewusst ist oder nicht. 

Weltlich wird diese tiefe innere Sehnsucht auch manchmal mit dem ewigen Streben und der Suche nach Glück beschrieben. Jeder Mensch wünscht sich, glücklich zu sein. Leider suchen viele Menschen ihr Glück in materiellen Dingen oder Ersatzbefriedigungen und Süchten, weil sie es einfach nicht besser wissen.

Irgendwann müssen sie dann enttäuscht feststellen, dass weder Millionen auf dem Konto, noch das immer beste und neueste Auto, noch das Streben nach Macht und Anerkennung noch die teuren Markenklamotten „glücklich“ machen.

Es bleibt bei vielen diese nicht erklärbare Sehnsucht nach „irgendetwas“, was das Herz ruhig werden lässt, was diese Sehnsucht wirklich stillt. Etwas, das Frieden ins Herz bringt und diese Lücke im Herzen, dieses Loch, schließt. Denn es  gibt tatsächlich keinen Ersatz für das fehlende Puzzleteil in deinem Herzen, um deine Sehnsucht nach echtem Glück und wahrer Freiheit wahrhaftig und dauerhaft zu stillen.  

„Zur Freiheit hat Christus uns befreit!“ (Galater 5,1)

Lutz Scheufler zitiert in seinem Buch folgende Schlagzeile einer großen deutschen Tageszeitung:

 „Millionär nahm sich das Leben…“ 

Und klein darunter war zu lesen:

„…weil er nichts hatte, wofür es sich zu leben lohnte.“

Wer weiß, wo dieser Millionär schon überall gesucht hatte, bevor er sich das Leben nahm. Denn jeder Mensch ist auf der Suche nach seinem Glück, solange er es noch nicht gefunden hat. Dieser Millionär war offensichtlich an die falschen Leute geraten und hatte sein Glück von weltlichen Dingen vergebens erhofft und ersehnt. 

Jean-Jacques Rousseau`s Erklärung von Freiheit empfinde ich als klare Punktlandung :

„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ 

Wie wir in Besitz einer solchen Freiheit kommen, wird uns der August- G(od)i(s)g(ood) – Kick verraten. :)

Freund, bleibe behütet und gesegnet!

Und falls du im Alltag bisher keine Antenne für Gott hattest oder andere deiner Prioritäten die Verbindung zu ihm störten, sei versichert: Es gibt keinen Ort auf dieser großen Welt, an dem Gott nicht rund um die Uhr auf Empfang ist und auf deinen „Anruf“ wartet.

Ob du arbeitest oder im Urlaub chillst, ob du am Meer liegst oder durch die Berge kraxelst - Gott hört dich auch dann, wenn du im Stillen zu ihm redest - auch wenn niemand sonst um dich herum merkt, dass du gerade „telefonierst“. ;) Es braucht kein Ritual dazu. Probiere es aus, wenn du Lust hast und sprich mit ihm so normal wie mit deinem besten Freund. :) 

Liebe Grüße

Anett Kladrowa und das God is good Team  

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