Dein Gig-Kick für September 2015

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Hallo Freund,

bist du auf Empfang? 

Hast du vielleicht gerade etwas Zeit?

Dann ist das DIE Gelegenheit, um ein paar - zugegeben ziemlich verrückte - Ereignisse miteinander zu teilen, die ich persönlich erlebt habe, als ich ausgesprochen unlogische "Funksignale" empfing.

Sie kamen von Gott. Und falls du Gott auch schon immer einmal hören wolltest, aber den Eindruck hast, zu dir redet er nicht, wirst du ziemlich staunen, schätze ich, wenn du diese Mail an dich gelesen hast. 

Sollte die Hotline zwischen ihm und dir bereits bestens funktionieren, bin ich trotzdem ziemlich sicher, dich gleich dennoch überraschen zu können. ;)

Weißt du, mit den göttlichen Funksignalen ist das eine echt spannende Sache. Irgendwann - es ist schon ein paar Jahre her - fiel mir auf, dass ich morgens - unmittelbar nach dem wach werden - die besten Ideen hatte. Es kamen dann die kreativsten und konstruktivsten Konzepte für die verschiedensten aktuell zu bearbeitenden Themen in meinen Kopf. Als ich eine gewisse Kontinuität in diesem Phänomen erkannte, dachte ich noch: "Das ist ja echt verrückt... ! Weshalb ist das so?..." Aber ich hatte keine Antwort darauf. 

Eines Tages dann, viele Monate später, stieß ich auf eine Bibelstelle (HfA) des Propheten Jesaja. Dort heißt es in Vers 4 des 50. Kapitels: "Gott, der Herr, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen zur rechten Zeit ermutigen kann. Morgen für Morgen weckt er mich, und dann höre ich zu: Der Herr lehrt mich wie ein Lehrer seinen Schüler." 

Kennst du das Gefühl, wenn du die Bibel liest und merkst, wie dir ein Bibelwort anstatt in deinen Kopf zu wandern über die Augen geradewegs und ohne Umwege in dein Herz fällt? In diesem Moment war das so bei mir. Wenn du das auch schon erlebt hast, weißt du, was ich meine. Beschreiben kann man das nicht, man MUSS es erleben.

Falls du solch ein Erlebnis noch nicht kennst, kann ich dir an dieser Stelle darauf nur unbändigen Appetit machen, ... vielleicht so intensiv, wie man für sein Lieblingsessen wirbt. :) Man kann diesen lustvollen und einzigartigen Genuss nicht in Worte fassen. Man kann anderen nur begeistert vorschwärmen, um sie so zu inspirieren, es selbst zu probieren. Denn es ist halt UNBESCHREIBLICH. :)

Doch genug geschwelgt ;), lass uns zurück zu Jesaja kommen: Diese Stelle fiel mir also regelrecht ungebremst ins Herz, besonders der zweite Satz. "Unfassbar!", dachte ich. Auch für "mein erlebtes Phänomen" GIBT es eine Bibelstelle... Tatsächlich! DAS also war die Erklärung! Große Güte...!!! Die Bibel schafft es doch immer wieder, mich mit ihrer unnachahmlichen Praxistauglichkeit und Alltagsnähe zu überraschen. Echt verrückt... Herrlich verrückt! :)

Auch andere Bibelstellen weisen in diese Richtung, z.B. 1. Samuel 3,10: "Sprich Herr, ich höre." oder auch "Wer Ohren hat, zu hören, der höre!" aus Mt. 11,15, ebenso "Nehmt zu Ohren und hört meine Stimme, horcht auf und hört meine Rede!" Jesaja 28,23.

Manchmal klingt das allerdings einfacher als es dann tatsächlich ist. Denn wenn man Gottes Stimme hört, kann es sein, dass man in der Ohrmuschel oder im Herzen Dinge vernimmt, die einem nicht behagen.

Dann hat man die freie Wahl, der Empfehlung zu folgen oder halt nicht. Meine Erfahrung sagt mir allerdings, dass Letzteres einfach nur dumm ist. Denn dies bereute ich bislang immer. Und genau darum habe ich mir angewöhnt - wenn ich Gottes Stimme in einer Sache deutlich vernehme - dieser ungeprüft, allein im Glauben, zu folgen, auch wenn das manchmal nicht ganz einfach ist. Doch interessanterweise habe ich DAS im Nachgang noch nie bereut. :) Ich will dir ein Beispiel geben.

Es passierte, als ich meine Tochter Lysanne mit dem Auto zum Arzt fuhr. Ich sah auf die Tankanzeige: der Zeiger befand sich im äußersten linken Anschlag, also weit unter dem letzten Strich. Das Problem war nur, dass dies schon ein paar Tage so aussah und ich derart bereits etliche, wenn auch kleinere Strecken zurückgelegt hatte.

Nun muss ich vielleicht erwähnen, dass ich nicht gerne tanken fahre. Ich glaube, der Grund dafür ist, dass es mir nur selten in den Zeitplan zu passen scheint. Da sich ein Nachtanken bedauerlicherweise ;) aber irgendwann nicht mehr vermeiden lässt, tanke ich stets voll, wenn ich dann schon mal an der Zapfsäule stehe. Das garantiert mir sozusagen, dass ich möglichst spät wieder an die Tankstelle muss. Vielleicht ist das etwas komisch ;), aber so ist das bei mir. :)

An besagtem Tag also wurde mir klar, dass die Chancen recht "gut" standen, mangels Sprit stehen zu bleiben. Denn auch die seit meinem letzten Tankstellenbesuch gefahrenen Kilometer ließen absolut keinen Spielraum mehr erwarten. Im Gegenteil - es war allerhöchste Zeit. Meinen Ausspruch "Oh, der Tank ist fast leer!" quittierte meine Tochter mit der eindringlichen Aufforderung, UNBEDINGT und SOFORT an die Tankstelle zu fahren. Mir war klar, dass dies eine weise Sache wäre und so tat ich es - natürlich mit der klaren Absicht, jetzt auch wieder richtig VOLL zu tanken, um anschließend diesbezüglich wieder eine Weile Ruhe davor zu haben.

Es war noch nicht einmal die Hälfte des Fassungsvermögens im Tank, als ich den Eindruck hatte, ich sollte das Zapfventil zurück in die Säule hängen. Na, das kam mir ja gelegen wie eine Blase am Fuß...! Ich fragte noch mal nach, ob das wirklich GOTT ist, der da gerade sprach und ich fühlte mich wiederholt bestätigt. Das passte mir zugegebenermaßen überhaupt nicht! Jetzt,...wo ich doch nun schon mal da war...! Was sollte denn DAS für einen Sinn haben?!?

Krampfhaft versuchte ich daher etwas Sinnhaftes in dieser Aufforderung zu finden: "Vielleicht würde ja anderenfalls irgendein Schmutzpartikel angesaugt, was dem Motor schadete?", dachte ich. Was auch immer - innerlich kopfschüttelnd aber gehorchend brach ich den Tankvorgang ab und ging zur Kasse. Logischerweise hatte ich vor diesem Hintergrund auch nur die Hälfte der sonst üblichen Summe zu bezahlen.

Zurück im Auto düste ich - immer noch verwundert - zackig von der Tankstelle los. Meine Tochter rief begeistert: "Wow, der Zeiger knallt ja voll nach rechts, bis zum Anschlag!" Immer noch in Gedanken und mich gleichfalls auf den Verkehr konzentrierend bemerkte ich darauf nur mehr beiläufig: "Das ist ganz normal, das ist immer so."

Und dann machte es plötzlich "Klick" in meinem Kopf und ich erstarrte: "Moment mal - WAS hatte sie da gesagt? ...VOLL nach rechts? Das dürfte doch gar nicht sein, denn ich hatte doch nur HALBvoll getankt!?!"

Der Zeiger befand sich tatsächlich am äußersten rechten Winkel der Tankanzeige. Fakt war jedoch: Ich hatte nur halb getankt. Das belegte auch die Zahlungsquittung. 

Und so sagte ich zu Lysanne mit einer vagen Vorahnung: "Entweder ist die Anzeige defekt oder wir haben es hier mit einer Spritvermehrung zu tun." (angelehnt an Speisenvermehrung durch Jesus aus Mt. 14 - zur Speisung der 5000).

Während ich eher geneigt bin, derartige Ereignisse erst einmal mit dem Verstand zu sortieren, nimmt meine Tochter übernatürliche Tatsachen stets viel gechillter hin und ganz selbstverständlich als gegeben an. Und so rief sie einfach nur spontan und voller Freude aus: "Cool, Mama! Vielleicht musst du ja von nun an NIE mehr tanken?!! Du weißt doch: Gott ist ALLES möglich!" :)

Ich musste lachen und sagte: "Wir werden einfach einmal abwarten und sehen, wie sich die Anzeige entwickelt, wenn wir in der nächsten Zeit mit dem Auto unterwegs sind."

Und das eigentlich Unfassbare bewahrheitete sich tatsächlich: Ich fuhr die GLEICHE Anzahl an Kilometern mit dieser HALBEN Tankfüllung wie sonst mit der kompletten. Währenddessen bewegte sich die Anzeigenadel kontinuierlich wie gewohnt sukzessive von rechts nach links. Hammer!

Dieses reale Spritvermehrungswunder erlebten wir, weil auf die Stimme und Empfehlung Gottes ein willentlicher, konsequenter Gehorsamsschritt folgte - gänzlich losgelöst von aller Logik und menschlicher Vernunft. Gott ist echt immer für eine Überraschung gut. Und er IST gut und TUT Gutes. Immer. Gott ist echt der Hammer! :)

Gottes Stimme können wir Menschen übrigens auf ganz verschiedenen Kanälen empfangen, z.B. beim Lesen in der Bibel, in Visionen, auf direktem Weg, durch Träume oder durch Propheten. Aber auch beim Betrachten der Schöpfung und der damit verbundenen Wunder der Natur begegnet uns Gott. (vgl.1.Kor. 1,21; NGÜ) http://gottspric.ht/195-2/ 

Wenn ich zu Vorträgen unterwegs bin, erzählen mir manchmal Anwesende etwas resigniert: "Ach, ich würde Gott auch gern hören. Schade, zu MIR spricht er nicht."

Nun, ich glaube das nicht. Im Gegenteil - ich bin sogar überzeugt davon, dass er zu JEDEM Menschen spricht. Gott spricht zu dir, zu mir, ganz persönlich - zu jedem Menschen. 

Woran liegt es dann also, dass manche Menschen ihn hören und andere scheinbar nicht?

In Mt. 13,14 ff finden wir EINE mögliche Antwort. Wir lesen dort, dass Jesus seinen Jüngern erklärt: "… sie WOLLEN mit ihren Augen nichts sehen, mit ihren Ohren nichts hören, mit ihrem Herz nichts verstehen und WOLLEN nicht umkehren, damit ich sie heilen könnte."

Interessant. Genau das ist offensichtlich ein ganz wesentlicher Knackpunkt.

Denn wenn ich Gott tatsächlich zuhören WILL, um dann konsequent UMZUSETZEN, was ich gehört habe, dann kann mich das unter Umständen ziemlich herausfordern. Vielleicht schickt Gott mich ja in eine Richtung, die ich selbst nie forcieren würde oder die möglicherweise zudem noch völlig außerhalb meines augenblicklichen Wohlfühlkorridors liegt. Manchmal fordert er mich auch zu Dingen heraus, die mir schon beim Gedanken daran zittrige Knie verursachen.

Ich erinnere mich, wie Gott mich einmal aufforderte, einer Gemeinde ein bestimmtes Wort aus der Bibel weiterzugeben. Es war eine liebevolle Ermahnung, dennoch war mir sofort klar, dass sie mich dafür hassen würden, die meisten von ihnen zumindest. Deshalb betete ich bis zu diesem Termin, den Gott mir gegeben hatte, dass er mir das doch, wenn möglich, ersparen möge. Mein Verstand wollte nicht und mein Gefühl sagte mir: "Die werden dich lynchen!" Doch ebenso wusste ich, dass Gott nie etwas von uns verlangt, wozu er uns nicht auch befähigt.

Dann kam dieser bestimmte Tag. Gott zog seinen Auftrag (leider) NICHT zurück und so fragte ich den Pfarrer vor dem Gottesdienst, ob ich der Gemeinde ein Wort weitergeben dürfe. Mit seiner Erlaubnis (er kannte den Inhalt in diesem Moment selbst auch noch nicht) tat ich es also - mit ABSOLUT zittrigen Knien. Was dann kam, entsprach (bedauerlicherweise) meinen schlimmsten Erwartungen: sie lynchten mich tatsächlich.

Aber in mir drinnen wurde ich erstaunlicherweise ganz ruhig. Auch von meinen zittrigen Knien war nichts mehr zu spüren. Ich hatte einen Frieden über der Sache und eine Kraft zum Stehen, die mich selber überraschten. Es war mir nicht wichtig, was diese Menschen über mich dachten oder warum sie möglicherweise so reagierten, wie sie es taten. Ich wusste: "Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen, denn Menschenfurcht stellt eine Falle." Und wer tritt bewusst in eine Falle, die man doch schon erkannt hat? ;)

Ich glaube, dass Gott mich dort durch eine Prüfung gehen ließ, um zu sehen, wie ich reagiere. Rückblickend war ich unsagbar froh, nicht gekniffen zu haben. Denn unmittelbar danach erlebte ich ganz außergewöhnliche Zeichen und Wunder. Und darüber hinaus wurde nur kurze Zeit später die Bitte einer anderen Kirchgemeinde an mich herangetragen, die Predigt im Sonntagsgottesdienst zu übernehmen - und das, obwohl ich weder ausgebildeter Pastor noch Theologe bin. Das war damals zudem meine erste "Sonntagspredigt" überhaupt - exakt 70 Tage nach dieser Prüfung. :) Gott ist gut. Und er tut Gutes.

Was sagt uns das alles? Es kann uns anfänglich etwas kosten, auf Gottes Stimme zu hören. Es kann uns Freunde, Geld und vorallem Stolz kosten. Manchmal müssen auch bestimmte Einstellungen oder Gewohnheiten sterben, damit wir Gott hören können.

Aber Gott ist ein Gott, der vielfältig zurückgibt und überaus großzügig vergütet und verzinst. Er bleibt niemanden etwas schuldig.

Ein scheinbar banaler Grund, warum viele heute darunter leiden, so wenig von Gott zu hören ist der, dass wir nicht STILL sind und deshalb nichts hören. Wir werden darauf in einem der nächsten "Gig - Kicks" noch einmal zurückkommen. 

Lass mich für heute mit einer kleinen Story abschließen.

Zwei Freunde gehen in hellem Sonnenschein eine stark befahrene und laute Straße entlang. Da fragt einer der beiden: "Hörst du die Grille zirpen?" - "In DEM Stimmengewirr?!", sagt der andere. Der erste hat als Zoologe ein geübtes Ohr für solche Geräusche der Natur. Statt einer Antwort lässt er ein Geldstück fallen. SOFORT drehen sich mehrere Leute um. - "Wir hören nur das, was wir hören WOLLEN", bemerkt er. 

Deshalb sei ermutigt, dich heute einfach einmal ehrlichen Herzens selbst zu reflektieren und zu fragen:  

WILLST du Gott WIRKLICH hören?  

Ja? Dann WIRST du Gott hören! :)

Dass deine Ohr- und "Herzensmuschel" auf den richtigen Empfang eingestellt sind, wünschen dir Anett Kladrowa & das God is good Team

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