Dein Gig-Kick für Mai 2015

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Hallo Freund,

"Unser größter Triumph liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern darin, immer wieder aufzustehen." (R.W.Emerson) 

Kann es sein, dass du schon seit einiger Zeit vergeblich versuchst, eine ganz bestimmte Sache in den Griff zu bekommen? Aus einem dir unerklärlichen Grund gelingt es dir einfach nicht. Vielleicht sind das spezielle Charaktereigenschaften, die du anstrebst, bestimmte schulische oder berufliche Ziele oder du möchtest eine konkrete Beziehung verbessern. Möglicherweise liegt dein Ziel ja auch im finanziellen oder gesundheitlichen Bereich… was immer es auch ist: mit beharrlicher Regelmäßigkeit stellst du resigniert fest, dass du früher oder später immer wieder an der gleichen Leitplanke deines Lebens festklebst und du am angepeilten Ziel erneut vorbei geschossen bist. 

Das Verrückte dabei ist: Bei anderen scheint genau DAS Thema aber problemlos zu funktionieren und mühelos wie von allein zu laufen. Manchmal könntest du echt verzweifeln...

Falls dir diese Gedanken vertraut sind, solltest du als erstes einmal aufhören, dich mit anderen zu vergleichen. Denn nicht selten ist der vermeintlich „schöne grüne Rasen des Nachbarn“ bei genauem Hinsehen nämlich in Wirklichkeit nichts weiter als Kunstrasen und zudem teuer „erkauft“.

Aber ein kleines Verweilen auf der eigenen Baustelle kann sich durchaus für dich lohnen. Es gibt für das beschriebene Phänomen einige Erklärungen –  eine sehr entscheidende will ich heute mit dir gemeinsam anschauen. Ich hoffe, du bist bereit, denn das wird gleich ziemlich spannend. :)

Jemand sagte einmal sehr treffend:

"Misserfolg gibt es nicht - wenn wir scheitern versucht das LEBEN nur, uns in eine andere Richtung zu bewegen." (vgl. dazu auch Joh.14,6) Deshalb bewegen wir jetzt auch einmal unseren Blickwinkel und zoomen ihn etwas weiter. So erhalten wir gleich einen besseren Überblick. :)

Hast du Lust auf ein Rollenspiel mit mir? ;) Stell dir einmal vor, du wärst ein Bauer und besitzt viele Hektar Land, aus denen du selbstverständlich maximale Ernteerträge generieren möchtest. Wer ernten will, muss vorher ausgesät haben – logisch. Frage: Wann würdest du dein Saatgut am sinnvollsten ausbringen? Vielleicht im Januar oder Februar… ? Da ist die „hektische“ Weihnachtszeit vorbei und du verfügst wieder über freie Zeitkapazitäten…? Nein? Meinst du, die Winterzeit mit ihren frostigen Temperaturen ist keine Option dafür? ;)

Damit hast du natürlich absolut recht. Als kluger Bauer nutzt du natürlich die Naturgesetze aus, um deine Ziele optimal zu realisieren. Und vor diesem Hintergrund ist die Aussaat im Frühjahr obligatorisch. Das ist ganz selbstverständlich.

Naturgesetze wirken ohne dass wir imstande sind, sie zu verändern. Aber wir können unser VERHALTEN so darauf einstellen, dass wir persönlich den maximalen NUTZEN aus diesen Gesetzmäßigkeiten entstehen lassen. Wenn wir MIT diesen Gesetzen leben, profitieren wir davon; im Frühjahr aussäen, um im Herbst ernten zu können z.B.. 

Natürlich kannst du dich auch weigern, diese Gesetzmäßigkeiten anzuerkennen. Aber damit bewirkst du rein gar nix, außer DIR zu schaden und im Nachgang gegebenenfalls noch wütend zu werden, weil Dinge nicht so klappen und gelingen wie du sie gerne hättest. 

Wenn der Bauer im Frühjahr keine Lust auf Aussaat hat, DARF er das auch lassen. Allerdings wartet er dann im Herbst vergeblich auf Ernte. Alles ist prinzipiell erlaubt und möglich, aber alles hat Konsequenzen. So funktioniert das nun mal im ganz normalen Leben. 

Oder wenn du z.B. Winter nicht magst, weil du dich in Shorts und barfuß einfach wohler fühlst, kannst du dich natürlich weigern, in dieser Jahreszeit dicke Sachen anzuziehen. Darfst du. Ist aber dumm. Du wirst sehr wahrscheinlich krank. 

Vielleicht gibt es in deinem Leben Dinge, über die du dich immer wieder ärgerst, weil sie irgendwie nicht so funktionieren, wie du dir das wünschst; Bereiche, in denen du ständig zu kämpfen scheinst. Dann liegt möglicherweise der Grund dafür darin, dass du die GEISTLICHEN Gesetze nicht beachtest - vielleicht, weil du sie ja gar nicht kennst… und deshalb vergleichsweise wie im Winter ständig in Badehose dastehst und bibberst. 

Falls du jetzt für dich festlegst: „Geistliche Gesetze interessieren mich nicht!“, dann ist diese Aussage prinzipiell absolut legitim - kein Thema. Auch das darfst du so für dich entscheiden. Da der Mensch bekanntlich aber nun einmal aus Körper, Seele und GEIST besteht, sollte dir eines dabei allerdings klar sein: Ungeachtet eines möglichen Vetos bezüglich der Akzeptanz der geistlichen Gesetze werden diese trotzdem vollumfänglich wirken... ob sie dich nun interessieren oder ob nicht. Denn Gesetzmäßigkeiten sind - im wahrsten Sinne des Wortes - wirksam GESETZT und greifen, gänzlich unbeeindruckt davon, ob sie uns passen oder ob nicht... so wie z.B. die Sonne eben auch dann auf geht, wenn du den Hahn eingesperrt hast. ;)

Wenn du also clever bist und wie ein erfolgreicher Bauer üppige Ernte einfahren möchtest – und zwar in JEDEM Bereich deines Lebens – lohnt sich der Blick auf die geistlichen Gesetze in jedem Fall, uneingeschränkt.

Im Rahmen dieses Briefes kann ich dieses spannende Thema verständlicherweise nur anreißen. Deshalb will ich heute lediglich zwei Beispiele fokussieren. Beim ersten bleibe ich doch gleich einmal bei "Saat und Ernte". Diese Gesetzmäßigkeit ist nämlich im naturwissenschaftlichen und geistlichen Bereich gleichermaßen existent.

In Galater 6,7 – NGÜ, lesen wir: „Macht euch nichts vor! Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch SÄT, das wird er auch ERNTEN.“ 

Als ich die Existenz der geistlichen Gesetze sukzessive erkannte und mir deren Wirkung bewusst wurde, fragte ich mich: "Was will ICH ernten? Was soll in MEINEM (alltäglichen) Erntekorb liegen?" Und vor diesem Hintergrund wurde mir z.B. die WAHRHEIT überaus wichtig.

Dabei ist es evident, dass ich nur ernten kann, wenn ich gesät habe - weshalb ich von da an vermehrt ganz BEWUSST „Samenkörner der Wahrheit“ in die Erde legte – resp. in meinen Alltag. Ganz offensichtlich schien mein Verhalten in dieser Eigenschaft so eklatant aus der gängigen Praxis heraus zu stechen, dass ich wiederholt den erstaunten Satz zu hören bekam: „DAS hat man aber heute nur noch selten, so viel Ehrlichkeit…“. Rückblickend waren es viele kleine Gelegenheiten und Entscheidungen, resp. Samenkörner, die ich so "säte" (und dies bis heute so praktiziere ;)). 

Eines Tages dann fuhr ich mit dem Auto auf eine Kreuzung zu. Vor mir befand sich ein Pkw, welcher links abbiegen wollte. Sämtliche Straßen waren komplett frei, sodass ich ein „flüssiges Abbiegen“ des Vorfahrenden annahm. Dies sollte sich in Sekundenschnelle als gewaltiger Irrtum entpuppen... Zudem war ich zwischenzeitlich - in sicherer Erwartung des unmittelbar bevorstehenden Abbiegevorgangs - zu nah aufgefahren, als der Wagen vor mir plötzlich bremste und ich unfreiwillig die Stoßstange seines Hecks "küsste". „Herzlichen Glückwunsch,  Anett…“, dachte ich. Ich ärgerte mich über meine Dummheit und stieg aus. Gemeinsam mit dem Fahrer des anderen Fahrzeugs inspizierte ich die Unfallstelle. Resümee: An meinem Auto gab es keinerlei Schäden, beim Unfallgegner jedoch wies die Stoßstange erhebliche Beschädigungen auf. Das fand ich intuitiv zwar etwas überraschend und irgendwie unlogisch, aber Logik hin oder her: Das Dilemma war nicht von der Hand zu weisen.

Während der Mann lange nur stumm auf den Schaden schaute, überschlug ich derweil in Gedanken schon einmal für mich die zu erwartenden Kosten für Ersatz der Stoßstange, Lackieren in Wagenfarbe, Werkstatt u.s.w.… da kamen bestenfalls 700 €...locker auch mehr zusammen. Der Mann war auffallend schweigsam und ich hielt es für eine gute Idee, es ihm gleich zu tun. ;) So „wartete“ ich ab.

Irgendwann sagte er dann, auffallend bedächtig und jedes Wort einzeln betonend zu mir: „Na ja, … eigentlich müsste ich das jetzt nicht sagen…"  Dann machte er eine Kunstpause, um fortzufahren, indem er gezielt auf die beschädigte Stoßstange seines Wagens sah: „… aber DAS war schon. Das waren nicht SIE, das war ich selber. Es ist praktisch nichts passiert.“  Und in dem Moment war ICH es, die sagte: „Danke für ihre Ehrlichkeit. DAS ist heutzutage selten...“ So entpuppte sich dieser Tag überraschend als ein echter ERNTEtag für mich: 

Das Gesetz von Saat und ERNTE im geistlichen Bereich – aus kleinen Samenkörnern der Wahrheit hatte ich einen üppigen und vollen Korb an Wahrheit GEERNTET. Hammer! Genial! Halleluja! :) 

Eine andere geistliche Gesetzmäßigkeit ist es, dass Gott niemandem etwas schuldig bleibt, sobald wir ihm die Führung unseres Herzens übertragen haben. Allerdings prüft er dann - regelmäßig - unsere Prioritätenliste. Dabei verlangt er niemals irgendetwas, das zu unserem Nachteil oder Schaden sein könnte. Gott hat IMMER das gute Ende im Blick, das Beste für dich und für mich.

Gott hat auch nichts gegen Reichtum, wie irrtümlich manchmal behauptet wird - im Gegenteil - er gibt gern. Aber wir sollten mit großem Reichtum umgehen können, sonst verändert er uns auf eine Art, die wir nicht mögen werden.

Sprüche 19,17 - HfA sagt: "Wer den Armen etwas gibt, gibt es Gott, und Gott wird es reich belohnen."

Dabei schließt der Begriff „Armen“ in diesem Zusammenhang auch die geistlich Armen ein, d.h. Menschen, die Jesus noch nicht kennen.

Die GNB formuliert dieses Thema wie folgt: “Bedürftigen helfen heißt dem Herrn etwas leihen, der wird es VOLL zurückerstatten.

An dieser Stelle will ich deshalb mein zweites Beispiel für heute mit dir teilen. Es kommt aus meiner Tätigkeit im Bereich der Seelsorge. Während eines Gesprächstermins hatte ich den Eindruck, der Heilige Geist forderte mich auf, dieser Klientin an diesem Tag Geld zu geben. Ich hatte zunächst keine Ahnung, um welche Summe es sich dabei handeln sollte, sodass ich Gott im Stillen fragte: „50 Euro?“ Die Antwort war: „2o Euro.“ „Ok…“, dachte ich, „dann halt 20.“

Da das Gesprächsthema selbst keinen finanziellen Hintergrund hatte, wartete ich mit dieser Sache zunächst ab und fragte die Dame erst, als sie bereits im Begriff war zu gehen, ob ich ihr wohl 20 Euro geben könne. Zu meiner Überraschung war sie total gerührt und offenbarte mir sehr emotional, dass sie sich deswegen aktuell schon in einem inneren Konflikt befand: Denn ihr war aussagegemäß bewusst, dass sie einerseits dringendst ein paar Lebensmittel für die Familie kaufen musste, andererseits dafür aber praktisch überhaupt kein Geld zur Verfügung hatte. Nun, wir freuten uns über die „gelungene Fügung Gottes“ und sie verabschiedete sich tief bewegt von mir.

Ca. eine Stunde später ging ich zum Briefkasten. In der Post dieses Tages war u.a. ein Briefumschlag, den ich zunächst nicht zuordnen konnte. Mit einer Mischung aus Verwunderung und Neugierde öffnete ich diesen und entnahm ein Anschreiben, in welchem mir höchstpersönlich vom Reifenhersteller Pirelli zu meinem Gewinn in dessen Preisausschreiben gratuliert wurde. Dem Schreiben beigelegt war ein Verrechnungsscheck in Höhe von ("rein zufällig" und exakt!) ZWANZIG EURO! Dazu muss ich sagen, dass ICH niemals an einem derartigen Preisausschreiben teilgenommen hatte. Hammer! :) Tja, geistige Gesetze wirken halt genauso zuverlässig wie es die Naturgesetze, z.B. mit ihren aufeinanderfolgenden Jahreszeiten, tun. Schlau und ausgeschlafen sind alle, die sich diese Erkenntnis in ihrem Alltag zu nutze machen. ;)

Und... was willst DU in deinem Leben ernten?

In diesem Sinne wünsche ich dir für den kommenden Mai (und alle folgenden Monate :)), dass du dich immer mehr an deinem alltäglichen Erntekorb erfreuen kannst, weil er genau das enthält, was du dort tatsächlich gerne haben willst.

... oder um es mit Christian Friedrich Hebbel zu sagen: "Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ zur Freude!" 

Liebe Grüße, deine Anett Kladrowa & das God is good Team  

PS: Wenn du mehr über die geistlichen Gesetze wissen willst und dich echte und ganz praktische Beispiele dazu interessieren, steht dir unser Dienst gern zur Verfügung. Du erreichst uns für Anfragen bequem über unser Kontaktformular: http://gottspric.ht/kontaktformular/ 

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