Dein Gig-Kick für Februar 2015

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Hallo Freund,

hast du Lust, so richtig feudal zu erben?

Kürzlich las ich von einer Webseite, über die man herausfinden kann, ob man irgendwo Geld hat, das einem gehört, aber von dem man nichts weiß. Hintergrund ist die Existenz hunderter Millionen Dollar, die irgendwo auf Konten oder in Fonds schlummern, weil die Leute nichts von ihnen wissen. 

Das erinnerte mich an diese wahre Geschichte, die ich einmal hörte:

John Wesley besuchte eine Frau, die nicht mehr lange zu leben hatte, um ihr von Jesus zu erzählen. Sie war schon bettlägerig und wohnte in einer schlechten Gegend in einer heruntergekommenen Wohnung. Als er mit ihr sprach, sah er an der Wand ein eingerahmtes Dokument hängen. Er erkundigte sich nach dem Dokument und sie sagte: „Nun, das gehörte der Frau, der ich früher diente.“ Sie war jahrelang Magd einer sehr reichen Frau und diente ihr. Und sie sagte: „Als sie vor vielen Jahren starb, hinterließ sie mir nur dieses Dokument und ich hielt es in Ehren.“ Er sagte: „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich es mir ausleihen und es begutachten lassen würde?“ Sie sagte: „In Ordnung, aber Sie müssen mir versprechen, es wieder zu bringen.“ Wahre Geschichte! Er ging und ließ es begutachten. Es war ein Testament. Alle fragten sich, was mit dem Testament der Frau passiert war. Die Sache war die, dass die Magd nicht lesen konnte. Eine große Summe Geld und ein Haus fielen ihr laut der Erbschaft zu. Sie fand es nie heraus. Sie lebte all die Jahre in Armut und war jetzt so alt, dass sie nichts mehr davon hatte. Sie hätte aber ein sehr angenehmes Leben haben können. Aufgrund ihres Unwissens konnte sie diese Dinge nicht genießen.

Verhalten sich viele Menschen nicht auch so wie diese arme Frau? Sie haben ihre Bibel "schön eingerahmt" von anderen Büchern im Regal stehen. Damit halten sie „ihren Erbschein“ zwar vermeintlich in Ehren, leben aber weit unter ihren Privilegien.

Falls du dich jetzt fragst, weshalb ich die Bibel als "Erbschein" bezeichne und was das dann noch mit einer feudalen Erbschaft und mit DIR zu tun haben soll, gratuliere ich dir. Denn das ist tatsächlich eine eminent spannende und durchaus lohnenswerte Überlegung…! :) Ich lade dich deshalb ein, mit mir gemeinsam der Sache gleich genauer auf den Grund zu gehen.

Vergegenwärtigen wir uns doch einmal, welche allgemeinen rechtlichen Voraussetzungen gegeben sein müssen, um in der heutigen Zeit ein Erbe antreten zu können.

Zunächst muss ein Todesfall eingetreten sein. Automatisch greift dann das gültige Erbrecht, welches die Verteilung der Erbmasse entsprechend der gesetzlichen Erbfolge regelt. Vereinfacht ausgedrückt könnte man formulieren: Je näher dein Verwandtschaftsgrad zum Verstorbenen ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, als Erbe zu fungieren. Vor diesem Hintergrund wird klar: Verwandte ersten Grades sind bevorzugt erbberechtigt.    

Liegt kein geburtsrechtlich begründeter Anspruch auf einen Erbteil vor, besteht die Option, dass dich der Erblasser darüber hinaus im Laufe seines Lebens in seinem Testament bedacht hat und du dadurch erbberechtigt wirst. Die Motive eines Erblassers sind dabei im einzelnen differenziert, gründen sich im allgemeinen aber auf eine zu Lebzeiten bestehende gemeinsame persönliche Beziehung zwischen Erblasser und Begünstigten. 

Welchen Bezug hat das nun alles zur Bibel und zu dir?

Die Bibel – das Wort Gottes – beinhaltet sozusagen die „Erbmasse“. Hierzu gehören ein glückliches Leben (bereits in dieser Welt UND in der Ewigkeit), echte Freiheit, wahre Liebe, dauerhafter Frieden, Freude und Wärme im Herzen, Gesundheit, finanzielle Unabhängigkeit, souveräne Resilienz in Krisenzeiten u.v.m.  Das alles ist wirklich spürbar und echt, dauerhaft und ganz praktisch erleb- und genießbar.   

Dieses Vermögen Gottes ist folglich "testamentarisch" in deiner Bibel verankert und begünstigt – wie oben ausgeführt – Verwandte ersten Grades, und zwar AUSSCHLIESSLICH.

„Du große Güte…!“, schreist du vielleicht jetzt resigniert innerlich auf, „…ICH – ein Verwandter GOTTES ersten Grades….?! DAS Erbe kann ich knicken…“

Keep cool ;) …, denn möglicherweise wirst du gleich ziemlich überrascht sein. 

Wusstest du, dass diese verwandtschaftliche Beziehung identisch ist mit (d)einer Herzensbeziehung zu Jesus

Gott sagt uns zu, dass er unser Vater sein will und:  „… IHR werdet meine Söhne und Töchter sein.“ Das haben wir schriftlich - in unserer Bibel (2. Kor. 6,18 - NGÜ). 

Und in Rö. 8, 17 (NGÜ) wird sozusagen "eineindeutig" bekräftigt: "Wenn wir aber Kinder sind, sind wir auch Erben - Erben Gottes..." Du kannst das gerne nachlesen. ;) 

Niemand anderes als Gott persönlich hat dieses „Testament“ verfasst. „Und von allem Anfang an hat er uns dazu BESTIMMT, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan; so hatte er es beschlossen.“ (Eph.1,5 – NGÜ)

Und „... in Gott hat ja alles nicht nur seinen Ursprung, sondern auch sein Ziel, und er will viele (*) als seine Söhne und Töchter an seiner Herrlichkeit teilhaben lassen. Aber um diesen Plan zu verwirklichen, war es notwendig, den Wegbereiter ihrer Rettung durch Leiden und Sterben vollkommen zu machen.“ (Hebr. 2,10 – NGÜ)

D.h., Gott ist nicht nur der Verfasser deines Erb(berechtigungs)scheines. Er hat diesen auch eigenhändig unterzeichnet - mit nichts Geringerem als mit dem kostbaren Blut seines geliebten Sohnes Jesus Christus. Dies geschah durch das Erlösungswerk von Jesus am Kreuz von Golgatha, dessen weltweit zu Ostern gedacht wird.

Und spätestens jetzt kennst du auch den Todesfall, der erst eintreten musste, damit es ein göttliches ERBE in Empfang zu nehmen gibt.

Gott hat dich und mich und jeden Menschen, den du kennst, geschaffen und zu seinen rechtsgültigen Erben bestimmt.

Gleichzeitig stattete er uns alle mit einem freien Willen aus (*). Du hast also uneingeschränkt das Recht, dein Erbe auszuschlagen. Gott will keine erzwungene Beziehung, keine erpresste Liebe. Er möchte, dass du dich von ganzem Herzen und freiwillig in Beziehung zu ihm begibst. Gottes GnadenGESCHENK an dich ist deine damit verbundene Adelung durch seine Verwandtschaft ersten Grades, welche dich automatisch und unwiderruflich erbberechtigt macht. 

Das bestätigt dir auch noch einmal Gal. 3,26, wo es heißt: „Ihr ALLE seid also Söhne und Töchter Gottes, WEIL ihr an Jesus Christus GLAUBT und mit ihm verbunden seid.“ D.h., niemand erhält die Kindschaft aufgrund guter Werke oder besonderer Anstrengungen, sondern allein durch GLAUBE. Ist das nicht der Hammer ...und herrlich entspannend, wenn dir diese Erkenntnis einmal vom Kopf in dein Herz gefallen ist. :) 

Und im Bewusstsein dieser Autorität, die dir anvertraut wurde und dieses unfassbaren Erbes, welches dir in dem Moment bereits gehört, wenn du Jesus dein Herz öffnest, solltest du auch praktisch leben: Du BIST das Kind des Königs - ein echtes Königskind!

Das heißt im Klartext, dass du - ja, genau DU - dazu berufen bist, ein wirklich privilegiertes Leben zu führen. War dir das tatsächlich so bewusst? 

Stell dir bitte einmal vor, du erhältst einen (amtlich, von einem Bankangestellten) garantierten Barscheck über 100.000 Euro. Was würdest du damit tun? Bekäme er in deinem Wohnzimmer einen "Ehrenplatz", weil du damit von seinem immensen Wert am meisten profitierst? Oder würdest du ihn vielleicht sogar desinteressiert links liegen und verstauben lassen? Das kann ich mir echt nicht vorstellen. ;) Ich nehme an, als cleverer Zeitgenosse würdest du darauf brennen, ihn zu verwenden, ihn einzulösen - und das ziemlich zackig, oder?! :) 

Welchen Sinn sollte es dann wohl machen, ein GANZES BUCH voller garantierter Barschecks deines Schöpfergottes durch desinteressierte Unwissenheit links liegen und verstauben zu lassen? Clever erkannt: Gar keinen - damit hast du absolut recht.   

Wusstest du, dass schon Isaac Newton, der geniale englische Wissenschaftler mit revolutionären Forschungsergebnissen vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, bereits zu Beginn des 18. Jh. ganz offensichtlich mit unserem heutigen Thema bestens vertraut war? Seine verbale Punktlandung dazu war kurz und profund:

"Wir müssen das Evangelium nicht lesen wie ein Notar ein Testament liest, sondern wie es der ERBE liest."   

Hammer... Wie wahr! ... Ein echt cooler und offensichtlich auch durchaus cleverer Typ, dieser Newton. :) 

Zum Abschluss meines Briefes möchte ich dir noch etwas sehr Wichtiges sagen: Gott liebt dich! Er liebt dich so sehr, dass du es dir nicht ansatzweise wirklich vorstellen kannst. Und dabei ist es ihm völlig egal, ob du gerade in einer Kirche sitzt oder im vielleicht größten Schlammassel deines Lebens steckst.

Gottes Liebe ist bedingungslos und ohne jeden Vorbehalt. Er liebt dich genau so, wie du jetzt gerade bist - in diesem Augenblick. Selbst wenn niemand auf der ganzen Welt dir sagt, dass er dich liebt - Gott liebt dich. Und deshalb wird er dich niemals aufgeben. Willst du ihm nicht eine Chance geben? Willst du ihn nicht näher kennen lernen und seinen Sohn Jesus in dein Leben lassen? Finde heraus, wie wunderbar Gottes Liebe ist, wenn du sie annimmst.

Es ist schön, dass es dich gibt! :)

Liebe Grüße, deine Anett Kladrowa

Links zum Thema:

http://gottspric.ht/du-bist-immer-wertvoll-und-geliebt/

http://gottspric.ht/glueck-statt-hamsterrad/

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