Dein Gig-Kick für Oktober 2014

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Hallo Freund,

hast du auch schon einmal etwas erlebt, was auf den ersten Blick hin ziemlich unangenehm und schlimm war, sich aber rückblickend betrachtet als ein echter Glücksmoment herausstellte?

Ich las in einem Interview von einem Mann, der seinen Flieger verpasste und später in den Nachrichten erfuhr, dass dieser abgestürzt war. Es gab keine Überlebenden.

Es kann in unserem Leben Augenblicke geben, in denen uns erst im Nachgang bewusst wird, dass uns durch ein vermeintliches Unglück tatsächlich viel Ärger oder Leid erspart blieb oder ein anderer ungeahnter Nutzen für uns impliziert war. 

Wenn du vielleicht gerade enttäuscht bist und eine Zeit durchlebst, in der etwas nicht so funktioniert, wie du erhofftest, dann ist dieser Gig - Kick heute in ganz besonderer Weise für DICH geschrieben.

Falls du nicht weißt, wie es weitergehen soll und du drauf und dran bist zu verzweifeln, kann dich die folgende Story sehr wahrscheinlich ermutigen:

"Ein armer Bauer bestellte mit einem alten, müden Pferd einen kleinen Acker, von dem er mehr schlecht als recht mit seinem einzigen Sohn lebte.

Eines Tages lief ihm sein Pferd davon. Alle Nachbarn kamen und bedauerten ihn wegen seines Unglücks.

Der Bauer blieb ruhig und sagte: „Woher wisst ihr, dass es ein Unglück ist?“ In der nächsten Woche kam das Pferd zurück und brachte zehn Wildpferde mit.

Die Nachbarn kamen und gratulierten ihm zu seinem großen Glück. Der Bauer antwortete bedächtig: „Woher wisst ihr, dass es Glück ist?“

Der Sohn fing die Pferde ein, nahm sich das wildeste und ritt darauf los. Aber das wilde Pferd warf ihn ab, und der Sohn brach sich ein Bein. Alle Nachbarn kamen und jammerten über das Unglück.

Der Bauer blieb wieder ruhig und sagte: „Woher wisst ihr, dass es ein Unglück ist?“

Bald darauf brach ein Krieg aus, und alle jungen Männer mussten zur Armee. Nur der Sohn mit seinem gebrochenen Bein durfte zu Hause bleiben."

Ist dir aufgefallen, dass die tatsächliche Dimension dieses finalen Glücks anfänglich absolut nicht erkennbar war? Das ist doch interessant. Findest du das nicht auch?

Und genauso funktioniert das in unserem Leben, wenn wir es Jesus anvertraut haben. Denn dann werden wir ganz automatisch so geführt, dass unser GLÜCK das Resultat der Einzeletappen und aller Höhen und Tiefen ist. Und dieses Glück wird SO groß sein, dass wir rückblickend nur immer wieder kopfschüttelnd staunen können, weil wir uns so etwas Wunderbares ursprünglich nie hätten vorstellen können.

Martin Luther formulierte es treffend einmal so: "Wenn nicht geschehen wird, was wir wollen, so wird geschehen, was besser ist."  

Und in Jeremia 29,11 sagt Gott selbst zu uns: "Mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer GLÜCK, nicht euer Unglück."

Viele Menschen legen diesen Vers allein im Hinblick auf die Ewigkeit aus. Das sehe ich anders. Ich bin überzeugt davon, dass unser Glück sich dabei absolut nicht nur auf den Teil unseres Lebens nach dem irdischen Tod bezieht. Dabei basiert meine Überzeugung ausschließlich auf den Aussagen der Bibel - dem Wort Gottes - an mehreren Stellen. Als ein Beispiel hierfür stellvertretend sei 1.Tim. 4,8 (NGÜ) genannt. Darin bezeugt der Apostel Paulus ganz klar und eindeutig, dass Gott unser Glück uneingeschränkt auch schon hier auf dieser Erde für dich und für mich will. 

Vielleicht fragst du dich jetzt: "Wie kann ich nun aber sicher sein, dass Gott mein augenblickliches "Unglück" dazu nutzt, um daraus tatsächlich etwas echt phänomenal Gutes für mich zu machen?" 

Nun, Gottes guter Plan für dich gilt von ihm aus als feste und verbindliche Zusage. Man nennt das auch Verheißung. Da Gott sich aber niemandem aufdrängt, liegt es an dir, zu entscheiden, ob du eine echte Herzensbeziehung mit ihm eingehen willst. In dem Augenblick jedoch, in dem DU die Führung deines Lebens in Gottes liebevolle Hände legst, kann und wird ER damit beginnen, aus dieser Verheißung Realität werden zu lassen. Von SEINER Seite aus ist die Sache absolut klar und verbindlich - ganz gleich wie dein (Lebens-) Karren vielleicht gerade im Dreck festzustecken scheint. Denn Gott kann alles, aber nicht lügen.

Meistens handelt es sich im Nachgang um einen Prozess wie in der geschilderten Begebenheit des Bauern. Innerhalb dessen werden wir mit verschiedenen Höhen und Tiefen konfrontiert bis uns dann letztlich klar wird, wozu die gemachte Entwicklung und die Erlebnisse dienten.

Wenn du innerhalb dieses Weges heute gerade ein Tal durchschreitest (wie z.B. der Moment des gebrochenen Beines des Sohnes) kannst du dennoch ganz entspannt bleiben, denn du weißt dann, dass es "nur" ein notwendiges Puzzleteil ist, um am Ende das ganze Ausmaß des Glücks, das Gott schon heute für dich vorbereitet hat, in deinen Händen halten zu können.

Und bis es soweit ist, gibt Gott dir die nötige Kraft zum Durchhalten, zum Aufstehen nach Stürzen und zum Weitergehen. Ganz besonders während der Zeit schwieriger Wegstrecken wirst du den Wert dieser Kraftquelle immer mehr zu schätzen lernen.

„Gott nahe zu sein, ist mein Glück“ sagt uns der Psalmschreiber in Ps. 73,28.  Stimmt auffallend :), denn Gott sagt an mehreren Stellen, was das genau für dich und mich bedeutet:

NIRGENDS bin ich SICHERER als in Gottes Hand.

Das bedeutet nicht, dass mir Kummer, Schmerzen, Verlust und Enttäuschungen erspart bleiben. Ich bin TEIL dieser Welt. Schon allein deshalb bleibt mir Leid nicht erspart. Aber was immer Gott davon durchlässt, hat das Potential, mir nützlich zu sein. Denn: 

„Dem, der glaubt, dienen ALLE Dinge zum Besten.“ (Römer 8,28) 

Es heißt nicht: die MEISTEN Dinge oder VIELE Dinge oder ab und an ETWAS… nein: ALLE Dinge! ... und zwar zum BESTEN - ohne Wenn und Aber! Das involviert zudem Spitzenqualität, ... nicht mal eben nur irgendetwas "ziemlich" Gutes, sondern das BESTE - oberstes Level! Mehr geht nicht!! Ist das nicht der Hammer?!

Wenn dir diese Verheißung vom Kopf ins Herz fällt, besitzt du das Potential, auch in schwierigsten Zeiten entspannt und besonnen zu bleiben und dich trotz widrigster Umstände für den richtigen Blickwinkel zu entscheiden. (vgl. Gig - Kick September 2014 http://gottspric.ht/newsletter-archiv/ ) 

Manchmal höre ich Menschen behaupten, dass Gott jemandem ein Unglück geschickt habe. Wenn es ganz exaltiert wird, gibt`s auch gleich noch die "passende" Erklärung dafür: "Dieser Mensch müsse irgendwas verzapft haben, ..irgendwelchen Dreck am Stecken haben, für den Gott ihn nun strafe..."

Derartige Aussagen sind haltlos. Wer so etwas behauptet, hat nichts von Gottes Wesen und seiner wahren Natur verstanden.

Denn Gott IST die LIEBE. (1.Joh.4,16) und die Bibel sagt auch GANZ klar und unmissverständlich, dass Gott dir niemals ein Unglück „schickt“. NIEMALS! Denn „… von oben kommen NUR GUTE Gaben und NUR VOLLKOMMENE Geschenke.“ (Jak. 1,17 NGÜ)  Das ist doch eindeutig, finde ich.

Manchmal ist es allerdings ganz einfach unumgänglich, dass er bestimmte Dinge durchlassen muss, damit schließlich das Gute und Unfassbare in deinem Leben Wirklichkeit werden kann. So hätte es halt z.B. ohne "Karfreitag"  auch nie den "Ostersonntag" gegeben.

Mit Gott im Boot darfst du mit Recht nur das Beste für dich erwarten.

Und falls du ihn bisher noch nicht ins Boot genommen hast (oder ihm bestimmte Bereiche deines Lebens noch vorenthältst), ist genau JETZT der geeignete Moment, um dies nachzuholen. (Hier findest du ein Beispielgebet, falls du noch nie gebetet hast oder du dir unsicher bist: http://gottspric.ht/lade-jesus-in-dein-leben-ein/ )

Egal, an welcher Front deines Lebens du heute möglicherweise kämpfst: 

Wenn du mit Gott gehst, kämpfst du nicht allein, auch wenn dir das manchmal vielleicht so scheint. Aber Gott ist da, auch wenn du ihn möglicherweise gerade nicht siehst. 

Die Sonne ist doch auch nicht weg, nur weil Wolken davor sind. ;) 

Gott ist gut. Immer. Wenn er es zugelassen hat, dass du heute diesen Weg durch die Wüste gehst, dann nur deshalb, weil es hinter all dem Trouble einen Schatz für dich zu heben gibt. Wüste ist immer Charakterschule. Entweder gehst du aus dieser Wüste gestärkt hervor oder du vergibst die Chance, die in einer solchen Wegstrecke liegt. Und wenngleich der Marsch durch so ein Wüstengebiet immer anstrengend ist, ist er unumgänglich, um dich auf die nächste - eine bessere - Stufe in deinem Leben zu bringen.

Vielleicht fühlst du dich persönlich gerade am Ende oder so kraftlos wie eine Null. Gib NICHT auf! Null plus Gott ist immer die Mehrheit. 

Und bedenke: Wo es nichts zu gewinnen gibt, gibt es auch keinen Kampf. 

Bleibe dran! Halte fest an deinem Vertrauen in Gottes Verheißungen. Es wird sich alles erfüllen. Besonders kurz vor einem finalen Durchbruch wirst du die Anfechtungen und Versuchungen zum Aufgeben am stärksten spüren.

Deshalb ermutige ich dich heute ganz besonders: Gib nicht auf, sondern gib alles, was dich bedrückt an Gott ab. ER kümmert sich darum. 

"ALLE eure Sorge werft auf Ihn, denn ER sorgt für euch."  (1.Petr. 5,7) 

Sei versichert: Deine Lebenslast ist Gottes Chefsache.

LG & bis zum nächsten Mal, deine Anett Kladrowa  

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